Feuer bei BASF in Ludwigshafen: Giftiges Gas tritt aus

Ludwighafen - In einer Anlage des Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen hat es am Mittwoch gebrannt.

Industrieanlagen auf dem Werksgelände von BASF in Ludwigshafen. (Archiv)
Industrieanlagen auf dem Werksgelände von BASF in Ludwigshafen. (Archiv)  © Uwe Anspach/dpa

Mindestens 150 Kilogramm des Stoffs Methyldiethanolamin, der als schwach wassergefährdend eingestuft ist und schwere Augenreizungen verursachen kann, sind über Kühlwasserkanäle in den Rhein gelangt, wie es in einer BASF-Mitteilung heißt.

Im Werkteil Nord war demnach neben Methyldiethanolamin das extrem entzündbare, beim Einatmen giftige Gas Oxogas ausgetreten.

Nachfolgend sei es zu einem Brand gekommen, auch Rauch sei kurzzeitig sichtbar gewesen. Den Angaben zufolge war der Brand am Mittwochmittag unter Kontrolle.

Bei Messungen wurden laut BASF keine erhöhten Werte in der Luft festgestellt.

Wie es zu dem Austritt der Stoffe kommen konnte, steht derzeit noch nicht fest.

Ein Mitarbeiter, der sich nahe der Austrittsstelle befunden habe, sei vorsorglich in die Werksambulanz gebracht worden, hieß es.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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