Mann legt Brand im eigenen Haus, will ihn löschen und verletzt sich dabei

Ziersdorf (Österreich) - Ein Bewohner (45) eines Mehrfamilienhauses steht im dringenden Verdacht, einen Brand gelegt zu haben.

Als die Feuerwehr anrückte, gab es schon nichts mehr zu löschen.
Als die Feuerwehr anrückte, gab es schon nichts mehr zu löschen.  © Freiwillige Feuerwehr Ziersdorf

Gegen 6.25 Uhr am gestrigen Montag wurde die Feuerwehr über den Brand im niederösterreichischen Mehrfamilienhaus informiert.

Zu diesem Zeitpunkt waren vier Bewohner im Haus, die allesamt aus dem ersten Stockwerk aus einem Fenster flüchteten und unverletzt blieben.

Weiterhin im Haus war jedoch der 45-Jährige, der den Brand wohl verursachte und nun versuchte, ihn zu löschen, berichtete die Polizei.

Er soll den Brand mit einer Flüssigkeit im Treppenhaus gelegt und beschleunigt haben.

Hund aus Rauch-Wohnung befreit

Im Treppenhaus legte der 45-Jährige das Feuer.
Im Treppenhaus legte der 45-Jährige das Feuer.  © Freiwillige Feuerwehr Ziersdorf

Wie die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ziersdorf auf Facebook berichteten, war das Feuer schon gelöscht, als sie ankamen.

Dennoch rückten auch die Löschzüge von fünf benachbarten Gemeinden an.

Die Feuerwehrleute mussten nur noch eine Wohnung durchlüften. Dabei wurde auch ein Hund gefunden und befreit.

Warum der 45-Jährige den Brand legte und wenig später wieder löschte, blieb vorerst unklar. Das Landeskriminalamt ermittelt dazu.

Erst geht's für den Brandstifter ins Krankenhaus, danach ins Gefängnis

Herbeigerufene Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest. Zuerst kam er jedoch in ein Krankenhaus, weil er sich beim Löschen verletzte und zusätzlich eine Rauchgasvergiftung davon getragen haben soll.

Er wurde bereits bei der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Brandstiftung angezeigt. Diese verhängte sogleich Untersuchungshaft.

Titelfoto: Freiwillige Feuerwehr Ziersdorf

Mehr zum Thema Feuerwehreinsätze:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0