Mann stürzt in fünf Meter tiefen Schacht: 17 Stunden später hört Nachbarin seine Schreie

Haibach - Erst nach 17 Stunden hat eine Nachbarin die Hilferufe eines Mannes gehört, der in einen fünf Meter tiefen Schacht gestützt ist.

Der Mann kam nach seiner Rettung in ein Krankenhaus (Symbolfoto).
Der Mann kam nach seiner Rettung in ein Krankenhaus (Symbolfoto).  © Stefan Puchner/dpa

"Er hat wirklich die ganze Nacht dort ausgeharrt", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstag.

Doch der 42-Jährige aus Haibach (Landkreis Aschaffenburg) hatte noch Glück im Unglück - er war nach Angaben der Polizei nur leicht unterkühlt und hat einen gebrochenen Fuß.

Am Montagnachmittag sei dem Anwohner etwas aus dem Fenster gefallen und auf dem Dach eines Anbaus gelandet, berichtete der Sprecher der Feuerwehr.

Er klettere auf das Dach aus einer Art Wellblech, brach ein und fiel in den Schacht. Erst am Dienstagvormittag hörte eine Nachbarin beim Lüften seine Hilferufe.

Die Einsatzkräfte konnten den Mann nur über das Loch im Dach retten. "Ein Höhenretter hat sich von der Drehleiter zu ihm abgeseilt", sagte der Sprecher der Feuerwehr.

Schließlich wurden beide durch die Leiter wieder hochgezogen, der 42-Jährige kam in ein Krankenhaus.

Titelfoto: Stefan Puchner/dpa

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