Meterhohe Flammen: Gorbitzer Schrott-Ford abgefackelt!

Dresden - In der Nacht zum heutigen Sonntag brannte im Dresdner Stadtteil Gorbitz ein Ford Focus lichterloh.

Die Flammen schlugen meterhoch aus dem Auto.
Die Flammen schlugen meterhoch aus dem Auto.  © Roland Halkasch

Wie ein Sprecher der Dresdner Polizei erklärte, wurde der Brand um 0.35 Uhr gemeldet.

"Ein abgestelltes Schrott-Auto brannte auf der Coventrystraße", so der Polizeisprecher. Der parkende Ford stand in einer Haltebucht an der Anschlussstelle der Autobahn 17.

Zum Sachschaden könne der Beamte noch keine Angaben machen, aber es "ist komplett ausgebrannt". 

Kameraden der Feuerwehr aus Löbtau und Gompitz löschten das Fahrzeug zügig mittels Strahlrohr.

Während der Löscharbeiten war die Coventrystraße an der Stelle in Richtung Innenstadt gesperrt.

Ford Focus stand mehrere Monate an der Stelle

Viel blieb nach dem Brandanschlag nicht übrig.
Viel blieb nach dem Brandanschlag nicht übrig.  © Roland Halkasch

Das Schrott-Auto dürfte kein zufälliges Opfer des Brandanschlags sein. Schon drei Monate stand es an der Stelle und wurde bereits mehrfach von Vandalen demoliert.

Die Polizei Ende Mai zu TAG24: "Der Wagen mit polnischen Kennzeichen blieb wegen eines technischen Defektes auf der Autobahn stehen. Er wurde dann vom Fahrer direkt an der Abfahrt abgestellt."

Das Vorgehen war soweit richtig. Doch dann wurde es skurril, denn der Wagen wurde nicht wieder abgeholt. 

Polizeibeamte ermittelten den Halter, um ihn zum Beseitigen des Schrott-Autos zu bewegen. Dabei erfuhren sie, dass der Ford weiterverkauft wurde - offenbar mehrfach! 

"Wann immer wir einen Halter erreichten, meinte dieser, es wäre schon weiterverkauft", so der Polizeisprecher am Ende des letzten Monats.

Vandalen vergriffen sich seit Ende Februar mehrfach an dem Wagen.
Vandalen vergriffen sich seit Ende Februar mehrfach an dem Wagen.  © Thomas Türpe

Nun ermittelt die Polizei zu dem nächtlichen Auto-Brand. Ein technischer Defekt gilt in diesem Fall als unwahrscheinlich.

"Es geht eher um die Frage der vorsätzlichen oder fahrlässigen Brandstiftung", so der Polizeisprecher.

Titelfoto: Roland Halkasch

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