Stundenlange Feuersbrunst und Explosion am Flughafen Frankfurt

Frankfurt am Main/Mörfelden-Walldorf/Darmstadt - Ein Waldbrand zwischen Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) und dem Frankfurter Flughafen hat am Sonntag zur vorübergehenden Räumung von Wohnhäusern und eines Campingplatzes geführt. 

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen Waldbrand zwischen Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) und dem Frankfurter Flughafen.
Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen Waldbrand zwischen Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) und dem Frankfurter Flughafen.  © Matthias Mayer/ +++ dpa-Bildfunk

Das Feuer sei gegen 16.15 Uhr gemeldet worden, sagte ein Polizeisprecher am Abend der Deutschen Presse-Agentur. Am frühen Morgen war das Feuer gelöscht. Demnach war eine Fläche von rund zweieinhalb Hektar betroffen. 

Trotz starker Rauchentwicklung habe das Feuer jedoch wegen der Windrichtung keine Auswirkungen auf den Flugverkehr gehabt, hieß es. Während der Löscharbeiten gab es nach Angaben der Polizei außerdem eine Explosion. 

Dabei handele es sich mutmaßlich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, hieß es. Das Gebiet sei jedoch bereits abgesperrt gewesen und daher niemand verletzt worden. Am Montagmorgen soll der Kampfmittelräumdienst Genaueres feststellen.

Die Feuerwehr war nach Angaben des Polizeisprechers mit einem Großaufgebot im Einsatz. Über den Rundfunk seien Anwohner des Waldstücks aufgerufen worden, Fenster und Türen ihrer Häuser beziehungsweise Wohnungen geschlossen zu halten. 

Die Bewohner von Häusern an einer Straße am Wald haben die Gebäude zeitweise verlassen, ebenso die Gäste eines Campingplatzes.

Die Feuerwehr richtete für die Betroffenen Verpflegungsstationen ein, während die Polizei Zufahrtswege und -straßen sperrte.

Titelfoto: Matthias Mayer/ +++ dpa-Bildfunk

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