Großbrand bei Entsorgungsfirma: Feuerwehr noch immer im Einsatz

Mühlau - Am Donnerstagnachmittag ist es zu einem Großbrand bei einer Entsorgungsfirma im Gewerbegebiet in Mühlau bei Burgstädt gekommen und auch am Freitagmorgen ist die Feuerwehr noch im Einsatz.

Am Donnerstagnachmittag ist es bei einer Entsorgungsfirma in Mühlau zu einem Großbrand gekommen.
Am Donnerstagnachmittag ist es bei einer Entsorgungsfirma in Mühlau zu einem Großbrand gekommen.  © Andreas Kretschel

Stundenlange Löscharbeiten! Wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilt, läuft der Feuerwehreinsatz im Bereich Waldstraße bis Lindenstraße noch immer. Es kann zu kurzzeitigen Straßensperrungen kommen.

Noch immer werden Anwohner gebeten, Fenster geschlossen zu halten und Lüftungen abzustellen, Autofahrer sollen den Bereich um das Gewerbegebiet Mühlau weiträumig umfahren.

Das Feuer bei dem Entsorgungsbetrieb war am Donnerstag im Freien gelagerter Müll in Brand geraten. Verletzte gab es laut Polizei nicht (TAG24 berichtete). Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren Mühlau, Hartmannsdorf, Penig, Niederfrohna, Burgstädt und Oberfrohna vor Ort. Die Feuerwehren gingen schon am Donnerstag davon aus, dass der Einsatz mehrere Stunden dauern würde, weil das Feuer auf einer Fläche von 100 mal 50 Metern brannte.

Nach ersten Erkenntnissen hat sich das Feuer aufgrund der Trockenheit und der Witterung wohl selbst entzündet. Es gibt bislang keine Hinweise auf eine Straftat.

Die Warn-App "NINA" hatte am Nachmittag vor dem Brand gewarnt. Bewohner von Mühlau, Hartmannsdorf, Burgstädt, Niederfrohna und Limbach-Oberfrohna sollten Fenster und Türen geschlossen halten. Die Flammen schlugen meterhoch und die Rauchwolke war bis ins rund 20 Kilometer entfernte Chemnitz zu sehen.

Update, 10 Uhr: Die Warnung ist aufgehoben und auch die zeitweisen Sperrungen wegen des Feuerwehreinsatzes sind beendet.

Update, 11.30 Uhr: Der Feuerwehreinsatz auf dem Gelände der Entsorgungsfirma wird noch bis Freitagnachmittag andauern. Noch ist unklar, ob und was für Schadstoffe bei dem Brand freigesetzt wurden. 

Titelfoto: Andreas Kretschel

Mehr zum Thema Feuerwehreinsätze:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0