Pirnaer Feuerwehr schraubt Auto auseinander: Kätzchen auf der Flucht im Motor gefangen!

Pirna - Feuerwehr mit tierischer Rettungsaktion! Die Feuerwehr Pirna hatte am späten Montagnachmittag einen Einsatz. Diesmal war es allerdings kein Brand, sondern nur ein Kätzchen, was sich in eine brenzlige Situation begeben hatte.

Mal ein etwas andere Einsatzort für die Feuerwehrleute aus Pirna.
Mal ein etwas andere Einsatzort für die Feuerwehrleute aus Pirna.  © Marko Förster

Gegen 17 Uhr ging der Notruf bei der Feuerwache ein: Eine Katze hängt im Motorraum eines VW fest.

Wie bitte? Ganz recht. Doch wie genau kommt das Tier dahin?

Dazu sei kurz ausgeholt: Die gerade mal ein Jahr junge "Mimi" musste zum Tierarzt in die Praxis am Schlosspark in Pirna-Sonnenstein. Auf dem Weg dahin wurde das Kätzchen von ihrer Besitzerin sowie deren beiden Kindern (je 11) an einer Leine geführt.

Kurz vor dem Eingang dann der Schreck! Ein Mann kam mit mehreren Hunden auf die Familie und "Mimi" zu.

Die Hunde reagierten auf das Kätzchen, woraufhin dieses sich so sehr erschrak, dass es die Flucht ergriff und sich samt Leine losriss.

Kein Mucks, nur eine einsame Leine ist zu sehen...

Das Kätzchen "Mimi" hat sich richtig gut versteckt.
Das Kätzchen "Mimi" hat sich richtig gut versteckt.  © Marko Förster

Die Katze rannte schnurstracks zu einem dunklen VW Passat und versteckte sich zunächst unter diesem.

Wohl vor lauter Angst kraxelte das Tierchen schließlich so weit in den Motorraum, dass es sich schließlich in Schläuchen verhedderte und nicht mehr selbst befreien konnte.

Jeglicher Versuch, die Ausreißerin aus ihrer Lage zu befreien, schlug fehl.

Schließlich rief die Mutter die Feuerwehr. Diese kam zügig und staunte nicht schlecht über das Versteck der jungen Katze.

Man sah nichts und hörte nichts - lediglich eine aus dem Motorraum des Wagens hängende Leine verriet das Tierchen.

Feuerwehr muss Motorverkleidung abmontieren

Wieder da: Kätzchen Mimi (1) wieder zurück in den Armen ihrer Familie. Was für ein Abenteuer.
Wieder da: Kätzchen Mimi (1) wieder zurück in den Armen ihrer Familie. Was für ein Abenteuer.  © Marko Förster

Die Kameraden leuchteten zunächst den Innenraum des Motors aus und entschieden sich schließlich, das Auto mithilfe eines Hebekissens anzuheben. In der Folge wurde die Motorverkleidung noch abgebaut und das Kätzchen schließlich aus seiner misslichen Lage befreit.

Mutter sowie Sohn und Tochter waren heilfroh, als sie ihre "Mimi" endlich wieder in den Armen halten konnten.

Der Feuerwehreinsatz dauerte letztlich etwas über eine Stunde.

Titelfoto: Marko Förster

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