Scheune brennt plötzlich nieder: "Schon auf der Anfahrt konnten wir einen Feuerschein sehen"

Rohrberg - Großeinsatz der Feuerwehren am Sonntagmorgen in Rohrberg (Altmarkkreis Salzwedel)!

Die Scheine hatte aus noch unbekannter Ursache Feuer gefangen. Zur Bekämpfung der Flammen waren zeitweise 62 Feuerwehrleute vor Ort.
Die Scheine hatte aus noch unbekannter Ursache Feuer gefangen. Zur Bekämpfung der Flammen waren zeitweise 62 Feuerwehrleute vor Ort.  © Matthias Strauß

Auf einem leerstehenden Vierseitenhof im Ortskern von Rohrberg war gegen 3 Uhr eine Scheune aus bisher unbekannten Gründen in Flammen aufgegangen.

Die freiwilligen Feuerwehren aus Rohrberg, Beetzendorf, Bierstedt, Ahlum und Klötze rückten sofort aus. Zeitweise waren 62 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen vor Ort.

Bei ihrem Eintreffen brannte das Gebäude bereits in voller Ausdehnung, der Dachstuhl stürzte in sich zusammen. Viele Rohrberger erlebten diese dramatischen Szenen mit und befürchteten ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Häuser.

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"Ich wurde von der Sirene aus dem Schlaf gerissen und eilte im Nachthemd auf die Straße. Durch die Flammen war alles hell erleuchtet. Es knallte und krachte. Die Nachbarn standen draußen, hatten eilig ihre Papiere zusammengesucht und Koffer gepackt", so Heidi Duschanek.

"Es waren ausreichend Kräfte alarmiert"

"Die Bewohner des Nachbarhauses hatten sich vor unserem Eintreffen in Sicherheit gebracht", sagte Einsatzleiter Ronny Runge.
"Die Bewohner des Nachbarhauses hatten sich vor unserem Eintreffen in Sicherheit gebracht", sagte Einsatzleiter Ronny Runge.  © Matthias Strauß

Glücklicherweise konnte die Feuerwehr die Flammen schnell unter Kontrolle bringen.

Einsatzleiter Ronny Runge: "Es waren von vornherein ausreichend Kräfte alarmiert. Und schon auf der Anfahrt konnten wir einen Feuerschein sehen und haben sofort eine Drehleiter aus Klötze nachgefordert. Verletzt wurde niemand. Die Bewohner des Nachbarhauses waren zwar in heller Aufregung, hatten sich und ihre Kinder aber vor unserem Eintreffen in Sicherheit gebracht."

Während der Löscharbeiten musste die Bundesstraße 248 in beide Richtungen voll gesperrt werden.

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Auch zur Schadenshöhe lagen zunächst keine Informationen vor.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Titelfoto: Montage: Matthias Strauß

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