Schutzengel fährt Golf: Eiche kracht auf VW, Fahrerin hat unfassbares Glück!

Kleve - Was für einen Schutzengel diese Frau gehabt haben muss - oder besser: wie viele! Am Mittwochabend stürzte in Nordrhein-Westfalen eine dicke Eiche auf die Straße und begrub ein Auto unter sich. Wie durch ein Wunder passierte der Fahrerin nahezu nichts, und sie konnte sich selbstständig aus ihrem VW befreien.

Der VW Golf liegt unter der Eiche begraben.
Der VW Golf liegt unter der Eiche begraben.  © Feuerwehr Kleve

So fuhr sie in ihrem silbergrauen VW Golf am Mittwochabend auf der Uedemer Straße in Richtung Kleve, als plötzlich der Baum fiel und auf das Fahrzeug krachte.

Glücklicherweise passierte der Dame hinterm Steuer nichts. Obwohl ihr Wagen unter der Eiche begraben wurde, waren die Schäden am VW nicht allzu gravierend.

"Der Baum war zwar mit einem größeren Ast auf dem Fahrzeugdach zum Liegen gekommen, das Fahrzeug wurde aber nur so weit verformt, dass die Fahrertür sich noch öffnen ließ", so die Feuerwehr Kleve in einer Mitteilung am Donnerstag.

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Die Einsatzkräfte wurden dennoch gegen 19.45 Uhr wegen eines "Sturmschadens" alarmiert. Ihnen war zunächst nicht klar, ob und wie viele Personen möglicherweise eingeklemmt seien.

Entsprechend rückten sie in großer Zahl an.

Schlimme Vermutung erhärtete sich nicht, die Aufräumarbeiten dauerten allerdings mehrere Stunden

Die Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden an.
Die Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden an.  © Feuerwehr Kleve

Als die Kameraden der Feuerwehr schließlich an Ort und Stelle ankamen, erhärtete sich der Verdacht dann glücklicherweise nicht.

Die VW-Fahrerin wurde vor Ort vom Rettungsdienst betreut.

Auch wenn das Schadensbild letztlich nicht so gravierend gewesen ist wie vermutet, hatten die Einsatzkräfte allerhand zu tun.

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Die Aufräum- und Sägearbeiten nahmen mehrere Stunden in Anspruch. Entsprechend war die Uedemer Straße auch für einige Zeit in beide Richtungen voll gesperrt.

Zum entstandenen Sachschaden ist derzeit noch nichts bekannt.

Neben den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Kleve und Bedburg-Hau waren auch die Umweltbetriebe der Stadt Kleve vor Ort und arbeiteten Hand in Hand.

Titelfoto: Feuerwehr Kleve

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