Blitz schlägt in Reetdachhaus ein: Sieben Menschen verletzt

Seestermühe – Weil der Blitz in ein Reetdachhaus eingeschlagen hat, sind im Kreis Pinneberg sieben Menschen verletzt worden - überwiegend durch das Einatmen von Rauchgasen. 

Feuerwehrleute löschen ein im Vollbrand stehendes Reetdachhaus.
Feuerwehrleute löschen ein im Vollbrand stehendes Reetdachhaus.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Wie ein Feuerwehrsprecher am Freitag sagte, wurden vier von ihnen ins Krankenhaus gebracht. Zudem war bei dem Einsatz in Seestermühe ein Feuerwehrmann gestürzt, er kam ebenfalls verletzt in eine Klinik.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe das Reetdach bereits zu einem großen Teil in Flammen gestanden, hieß es. 

Das Übergreifen des Feuers auf zwei in unmittelbarer Nachbarschaft stehende Reetdachhäuser habe verhindert werden können, sagte der Sprecher. 


Etwa 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren am Brandort.

Update, 15.20 Uhr: Feuerwehr 20 Stunden im Einsatz

Erst rund 20 Stunden nach ihrer Alarmierung hat die Feuerwehr am Sonnabend einen Brandeinsatz in Seestermühe im Kreis Pinneberg beendet. 

Gegen 11.30 Uhr seien die letzten Kräfte in die Wache zurückgekehrt, berichtete die Feuerwehr. 

Den eigentlichen Brand hatte die Feuerwehr bereits am Abend gegen 19 Uhr weitgehend gelöscht. Aber die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Sonnabend hinein. "Immer wieder flammten in den Trümmern Glutnester auf", berichtete Wehrführer Andreas Rockel. 

Um 8.30 Uhr habe er am Sonnabend schließlich "Feuer aus" melden können.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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