Nach Anschlag in Berlin: Feuerwehrmann sammelt Spenden für Kollegen in Lebensgefahr

Berlin - Ein Berliner Feuerwehrmann sammelt Spenden (>>hier geht's zum Aufruf) für einen Kollegen, der bei dem Anschlag auf der Stadtautobahn vor knapp einer Woche lebensgefährlich verletzt wurde. 

Der Iraker Sarmad A. (30) verursachte am vergangenen Dienstag gezielt mehrere Unfälle auf der Berliner Stadtautobahn.
Der Iraker Sarmad A. (30) verursachte am vergangenen Dienstag gezielt mehrere Unfälle auf der Berliner Stadtautobahn.  © dpa/zb/Paul Zinken

In zwei Tagen seien bereits knapp 29.000 Euro zusammengekommen, berichtete der "Tagesspiegel" am Montag. 

Initiator Manuel Barth sagte der Zeitung, er sei überwältigt, wie großzügig und solidarisch die "Familie" der Kolleginnen und Kollegen sei, und das über die Landesgrenzen hinaus. "Damit habe ich nicht gerechnet". Die Familie des verletzten Feuerwehrmannes wünscht sich laut Barth auch, dass die anderen fünf Opfer nicht vergessen werden.

Der Iraker Sarmad A. (30) hatte am Dienstag auf der Stadtautobahn laut Staatsanwaltschaft gezielt Fahrzeuge angegriffen und gerammt (TAG24 berichtete). Er machte demnach Jagd auf Motorräder. Sechs Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. 

Gegen den Angreifer wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Er wurde zunächst in der Psychiatrie untergebracht. Ermittelt wird wegen versuchten Mordes in mindestens drei Fällen. Behörden hatten von einem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag gesprochen, aber auch von Hinweisen auf psychische Labilität.

Dabei wurde auch ein Feuerwehrmann lebensgefährlich verletzt.
Dabei wurde auch ein Feuerwehrmann lebensgefährlich verletzt.  © dpa/zb/Paul Zinken

Der lebensgefährlich verletzte Feuerwehrmann liegt noch auf der Intensivstation, wie ein Feuerwehrsprecher am Montag sagte. "Da ist noch keine große Veränderung eingetreten."

Titelfoto: dpa/zb/Paul Zinken

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