Süßes Reh springt immer wieder an Mauer hoch, dann kommt endlich Rettung

Velbert – Am Sonntag hat sich ein junges Reh in ein Bachbett verirrt und konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien. Die Feuerwehr fing das Tier ein und brachte es zurück in den Wald.

Das junge Reh wurde in einem Hausflur auf Verletzungen untersucht und konnte danach wieder entlassen werden.
Das junge Reh wurde in einem Hausflur auf Verletzungen untersucht und konnte danach wieder entlassen werden.  © Feuerwehr Velbert

Anwohner hatten das Reh in seiner misslichen Lage bemerkt und die Einsatzkräfte gegen 11 Uhr gerufen.

Wie die Feuerwehr mitteilte, führt der Hardenberger Bach an der Weinbergstraße im Velberter Bezirk Neviges derzeit kaum Wasser. Jedoch ist der Bereich zwischen den Häusern von hohen Mauern umgeben.

Das junge Reh sei an den Wänden immer wieder hochgesprungen, um zu entkommen - vergeblich.

Die Feuerwehr konnte den verirrten Waldbewohner einfangen. Um das Tier nicht noch weiterem Stress auszusetzen, verzichteten sie auf eine Bergung per Leiter über die Mauer.

Stattdessen schlugen sie das Reh in eine Decke ein und liefen ein ganzes Stück bachaufwärts. Dort konnten sie das Gewässer über eine Treppe verlassen.

In einem Hausflur der Anwohner wurde das Tier auf Verletzungen untersucht. Es wurde auch ein Experte hinzugezogen, der bestätigte, dass das Reh die Strapazen ohne größere Blessuren überstanden hat.

Die Helfer brachten das Jungtier mit dem Feuerwehrauto in einen nahen Wald und entließen es wieder in die Freiheit. Der Einsatz dauerte insgesamt etwa anderthalb Stunden.

Titelfoto: Feuerwehr Velbert

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