War es Brandstiftung? Nach Großbrand in Holzhandlung ermittelt nun Kriminalpolizei

Viersen - Vorsichtiges Aufatmen in Viersen. Der Brand in einer Holzhandlung ist gelöscht. Doch nun muss die Kriminalpolizei Nachforschungen anstellen.

Montagmorgen hatte die Lagerhalle angefangen zu brennen. Die Feuerwehr konnte das Feuer erst nach vier Stunden unter Kontrolle bringen.
Montagmorgen hatte die Lagerhalle angefangen zu brennen. Die Feuerwehr konnte das Feuer erst nach vier Stunden unter Kontrolle bringen.  © Theo Titz/dpa

Nach dem Großbrand in einer Holzhandlung in Viersen ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Die Brandermittler hätten bei der Untersuchung vor Ort keinen Hinweis auf einen technischen Defekt gefunden, teilte die Polizei in Viersen am Mittwoch mit.

Das Feuer hatte in der Nacht zu Montag eine Lagerhalle mit Holz in Viersen in Schutt und Asche gelegt. Laut Polizei entstand dabei nach vorsichtiger erster Einschätzung ein Millionenschaden.

Die Ermittler der Kriminalpolizei konnten erst am Mittwoch mit den Untersuchungen beginnen, weil das Feuer am Vortag noch nicht vollständig gelöscht war.

Die Brandwache der Feuerwehr sei am Morgen abgezogen worden, sagte ein Sprecher der Stadt am Mittwoch.

In der Nacht zu Montag hatten die Flammen nach Schätzung der Feuerwehr bis zu 40 Meter hoch aus dem Holzlager geschlagen. 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Ob es wirklich Brandstiftung war, will die Kriminalpolizei nun klären. (Symbolfoto)
Ob es wirklich Brandstiftung war, will die Kriminalpolizei nun klären. (Symbolfoto)  © 123RF/pamwalker68

Sie konnten ein Übergreifen auf benachbarte Wohnhäuser verhindern.

Titelfoto: 123RF/pamwalker68

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