Wohnhaus bei Renovierung in Brand geraten? 90 Kameraden kämpfen gegen Feuer an

Neukirch/Lausitz - Plötzlich drang dichter Qualm aus dem Wohnhaus: Im Ort Neukirch/Lausitz kam es am Sonntagmittag zu einem Brand.

90 Kameraden von mehreren Feuerwehren waren im Einsatz.
90 Kameraden von mehreren Feuerwehren waren im Einsatz.  © Rocci Klein

Das Unglück ereignete sich gegen 11.20 Uhr auf der Steinhübelstraße.

90 Kameraden und 18 Fahrzeuge aus Neukirch/Lausitz, Ringenhain, Weifa, Tautewalde, Wilthen, Steinigtwolmsdorf und Putzkau waren am Einsatz beteiligt.

Als sie vor Ort eintrafen, drang bereits deutlich sichtbarer Rauch aus dem Wohnhaus.

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Schnellstmöglich wurde eine stabile Wasserversorgung aufgebaut und zum Löschangriff im Inneren des Gebäudes übergegangen.

Fast hätte sich das Feuer auf den Dachstuhl des Hauses ausgebreitet, doch das konnten die Kameraden glücklicherweise verhindern.

Da der Schaden am Gebäude insgesamt aber doch zu hoch war, musste der Bewohner in eine Notunterkunft gebracht werden.

Zwei weitere Personen mussten außerdem ärztlich versorgt werden, da sie noch versucht hatten, Gegenstände aus dem Haus zu schaffen.

Nach etwa drei Stunden waren die Löscharbeiten laut Feuerwehr Neukirch/Lausitz abgeschlossen.

Ein Ausbreiten des Brandes auf den Dachstuhl konnte verhindert werden.
Ein Ausbreiten des Brandes auf den Dachstuhl konnte verhindert werden.  © Rocci Klein

Im Laufe des Tages wird sich ein Brandursachenermittler den Unglücksort ansehen. Möglicherweise wurde der Brand bei Renovierungsarbeiten ausgelöst. Im Haus fand die Feuerwehr außerdem eine Glasflasche und Feuerwerkskörper.

Titelfoto: Rocci Klein

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