Französische Küstenwache rettet 38 Migranten im Ärmelkanal

Sangatte (Frankreich) – Die französische Küstenwache hat im Ärmelkanal 38 Migranten gerettet, die versucht hatten, auf Booten nach Großbritannien zu gelangen. 

Gerettete Männer sitzen in einem Schlauchboot.
Gerettete Männer sitzen in einem Schlauchboot.  © dpa/PA Wire/Gareth Fuller

Zunächst hatte eine Gruppe von 16 Migranten, darunter sieben Kinder, einen Notruf an eine britische Rettungsstation abgesetzt, wie die Behörde am Freitag mitteilte. 

Die Gruppe befand sich demnach rund 13 Kilometer nördlich der französischen Stadt Sangatte nahe Calais und wurde von einem Patrouillenboot der Marine aufgenommen. 

Auf dem Rückweg habe die Patrouille neun weitere Migranten von einem Schlauchboot mit einem defekten Motor gerettet.

Die Besatzung einer Jacht habe die französischen Behörden zudem auf ein weiteres Migrantenboot in Seenot aufmerksam gemacht. 

Mithilfe eines Rettungsbootes seien daraufhin 13 Menschen in Sicherheit gebracht worden, darunter drei Kinder und eine schwangere Frau.

Der britische Premierminister Boris Johnson (56) hatte erst am Montag den Druck auf Frankreich bei der Bekämpfung illegaler Einwanderungen über den Ärmelkanal erhöht. 

Allein im Juli hatten mehr als 1000 Menschen versucht, den Meeresarm zwischen Frankreich und Großbritannien zu überqueren. Das Risiko gilt als hoch, da der Ärmelkanal von vielen großen Schiffen befahren wird.

Titelfoto: dpa/PA Wire/Gareth Fuller

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