Unglaublich, wie ein Mann ins Land geschmuggelt werden sollte

Calexico (USA) - Ein Mexikaner sollte unauffällig in die USA gebracht werden. Doch die Mission scheiterte an der Grenze.

Unter der Rückbank lag der Mexikaner.
Unter der Rückbank lag der Mexikaner.  © U.S. Customs and Border Protection

Mit einem schwarzen Mitsubishi fuhr eine 18-jährige Frau in der Nacht zu Montag gegen 1.10 Uhr von Mexiko in die USA.

Die US-amerikanische Zollbehörde pickte sich die Fahrerin für eine Routine-Kontrolle heraus und lotste sie entsprechend auf eine Kontroll-Spur am Grenzübergang Calixo West, teilte die Grenzschutzbehörde am Dienstag mit.

Die Zoll-Beamten schienen bereits einen Schmuggel-Verdacht gehabt zu haben, denn sie zogen die zur Suche nach Menschen trainierte Hundestaffel zu der Kontrolle hinzu. Und die Hunde sprangen sofort auf die Rückbank des Mitsubishis an.

Die Beamten sahen sich deshalb genauer in dem Fahrzeug um und fanden nach kurzer Zeit heraus, dass sich die Rücksitze hochklappen ließen. 

Darunter kam nun ein 48-jähriger Mexikaner zum Vorschein!

Er versteckte sich während der gesamten Fahrt unter den Sitzen, die eine Spezialanfertigung waren, wie die Ermittler bekannt gaben.

Illegale Einwanderung in die USA gescheitert

Die Personalien und der Hintergrund des Mannes wurden vor Ort abgeklärt. Ob er nun legal einreisen dürfe, teilte die Behörde allerdings nicht mit. Auch, was den 48-Jährigen zu so einem gefährlichen Schmuggel brachte, blieb ungeklärt.

"Obwohl wir routinemäßig auf viele Personen treffen, die versuchen, illegal in unser Land einzureisen, ist dieser Vorfall ein weiteres Beispiel für die unmenschliche Taktik, die Menschenschmuggler anwenden, um unsere Gesetze zu umgehen", sagte Zoll-Chef Pete Flores zu diesem Vorfall.

Kürzlich wurde ein Menschenschmuggler aus dem Verkehr gezogen, der drei Menschen in der Dachbox seines Autos versteckte. Er muss nun drei Jahre in Haft.

Welche Strafe der 18-jährigen Amerikanerin blüht, ist noch unklar.

Mit so wenig Platz musste der 48-jährige Mann auskommen.
Mit so wenig Platz musste der 48-jährige Mann auskommen.  © U.S. Customs and Border Protection

Titelfoto: U.S. Customs and Border Protection

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