Airline zeigt unheilbar kranken Kindern Schönheiten ihres Landes - und wählt dafür besondere Route

Christchurch/Wellington (Neuseeland) - Die Fluggesellschaft Air New Zealand führte einen Sonderflug für schwer kranke und behinderte Kinder und flog dafür eine besondere Route.

Ein "Air New Zealand"-Flugzeug über Neuseeland (Symbolbild).
Ein "Air New Zealand"-Flugzeug über Neuseeland (Symbolbild).  © Unsplash/James Coleman

Am heutigen Samstag stand wieder für 50 Kinder der gemeinnützigen Organisation "Koru Care" ein besonderes Highlight an: der jährliche Sonderflug mit Air New Zealand.

Die neuseeländische Airline nimmt einmal im Jahr behinderte und unheilbar kranke Kinder mit an Bord für einen Flug über die schönsten Ecken des Landes.

In diesem Jahr flogen die Piloten von Christchurch über die südliche Insel und den Tasmansee sowie Teile der nördlichen Küste bis nach Wellington. Doch damit noch nicht genug. Es ging zurück über den Meeresarm und die Küste der südlichen Isel.

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Spätestens am Ende des 2:42 Stunden langen Fluges dürften auch die Eltern der Kinder nicht schlecht gestaunt haben: Über Flugtracker wie etwa Flightradar24 konnten sie die Strecke der Maschine verfolgen und so am Ende das Bildnis eines Kiwis sehen.

Der Kiwi, ein flugunfähiger, maximal 35 Zentimeter großer Vogel, der nur in Neuseeland lebt, ist das Nationalsymbol des Inselstaates. Jetzt können die Kinder den kleinen Vogel auch mit einem schönen Rundflug in Verbindung bringen.

Die Kiwi-Route des "Air New Zealand"-Fluges

Die Route ergab aus der Luft gesehen einen Kiwi-Vogel.
Die Route ergab aus der Luft gesehen einen Kiwi-Vogel.  © Screenshot/Flightradar24
Air New Zealand führt derartige Flüge jährlich für die Organisation "Koru Care" durch und wählt jedes Mal eine andere Route (Symbolbild).
Air New Zealand führt derartige Flüge jährlich für die Organisation "Koru Care" durch und wählt jedes Mal eine andere Route (Symbolbild).  © 123RF/Clint Aranjo

Darum geht's bei "Koru Care"

Die Charity-Organisation "Koru Care" ermöglicht unheilbar kranken und behinderten Kindern schöne und unkomplizierte Reisen und Ausflüge. Die Eltern sollen jedoch nicht dabei sein, um den Kids Unabhängigkeit zu vermitteln.

Auf den Trips kümmern sich ehrenamtliche Betreuer, die sich extra dafür Urlaub von ihrem eigentlichen Job nehmen, um maximal zwei Kinder. Mit dabei sind eigenen Angaben nach auch Krankenschwestern. Geld verdienen weder die Organisation noch die Mitarbeiter damit. Die Reisekosten werden durch Spenden getragen.

Air New Zealand unterstützt die Wunscherfüller schon seit vielen Jahren mit Spenden und solchen Sonderflügen.

Titelfoto: Montage: Unsplash/James Coleman, Screenshot/Flightradar24

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