Eurowings-Flüge drastisch eingedampft: Nur noch Grundversorgung!

Köln/Bonn - Die Lufthansa-Tochter Eurowings reduziert ihr Flugangebot auf ein Minimum. Die Fluggesellschaft kündigte am Montag an, nur noch eine "Grundversorgung in Deutschland" sicherzustellen.

Eine Eurowings-Maschine in der Luft.
Eine Eurowings-Maschine in der Luft.  © Tom Weller / DPA

Eurowings reagiert damit weiter auf die gesetzlichen Reisebeschränkungen und Erlasse der Bundesregierung, die die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen sollen.

Zu der Grundversorgung gehören Flüge von den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn und Stuttgart mit wichtigen innerdeutschen Verbindungen sowie zu ausgewählten Metropolen in Europa.

Zugleich solle der Schwerpunkt der weiteren Flüge auf der Rückholung von Urlaubern aus dem Ausland liegen.

"Das angebotene Flugprogramm wurde vorübergehend auf etwa zehn Prozent der bisherigen Kapazitäten reduziert", so ein Eurowings-Sprecher.

Und weiter: "Die Flugstreichungen werden sukzessive in den Buchungssystemen umgesetzt und Fluggäste über Änderungen und Umbuchungsmöglichkeiten informiert."

Eurowings fliegt im Krisenmodus

Eurowings reduziert Flugangebote.
Eurowings reduziert Flugangebote.  © Tom Weller / DPA

Die Fluggesellschaft hatte bereits am 25. März ein gekürztes Flugprogramm angekündigt.

Vor einer Woche hieß es noch, die Kapazität sollte auf etwa zehn Prozent des bisherigen Plans schrumpfen.

Die Subunternehmen Germanwings und Eurowings Europe, die für Eurowings fliegen, parkten bereits seit vergangener Woche ihre Maschinen komplett am Boden.

Die Airline hatte sich in den letzten Wochen auch an der "Luftbrücke" für Deutsche im Ausland beteiligt. 

Nach Angaben von Eurowings flog die Airline mit über 100 Flügen rund 20.000 Passagiere nach Hause.

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Titelfoto: Tom Weller / DPA

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