Flieger kracht in Kleingartenanlage und fängt Feuer: Pilot stirbt

Fulda - Tödlicher Flugzeugunfall am Pfingstmontag in einer Kleingartenanlage in Fulda (Osthessen).

Ein Feuerwehrmann löscht an der Absturzstelle des Segelflugzeugs die letzten Glutreste.
Ein Feuerwehrmann löscht an der Absturzstelle des Segelflugzeugs die letzten Glutreste.  © Hendrik Urbin/Osthessen News/dpa

Ein Sprecher der Polizei bestätigte, dass Augenzeugen gegen 11.33 Uhr den Absturz eines Segelfliegers in der Kleingartenanlage Johannisau gemeldet hätten.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Flugzeug bereits in Vollbrand.

Wie der Sprecher weiter mitteilte, habe sich auf dem Pilotensitz eine Person befunden, die den Brand jedoch nicht überlebte.

Der Unfallort wurde weiträumig abgesperrt, die Ermittlungen dauern an.

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Update, 14.06 Uhr: Unglück geschah beim Landeanflug

Beim Landeanflug ist der Pilot eines Segelflugzeugs am Montag im hessischen Fulda tödlich verunglückt. Der 66-Jährige sei am späten Vormittag am Rande einer Kleingartenanlage auf einer Wiese abgestürzt, sagte Polizeiführer Peter Lang in Fulda. Als die Rettungskräfte eintrafen, habe der Flieger in Flammen gestanden. Der Mann konnte nur noch tot vom Pilotensitz geborgen werden. Menschen in den anliegenden Kleingärten kamen nicht zu Schaden.

Nach ersten Erkenntnissen habe der Pilot zum Aeroclub Rhön gehört. Er habe sich zur Landung angemeldet, als das Unglück dann aus unklarer Ursache rund 800 Meter vor dem Flugfeld passierte. Nach Angaben der Polizei hatte er fünf Liter Treibstoff an Bord, die für einen Mini-Motor als Rückkehrhilfe gedacht waren.

Der Segelflieger sei auf einer Wiese abgestürzt, die zwischen der an Pfingsten gut besuchten Schrebergartenanlage und einem viel befahrenen Radweg gelegen habe, sagte der Leiter der Feuerwehr Fulda, Thomas Helmer, der auch Einsatzleiter vor Ort war. 

"Die Menschen dort haben sehr viel Glück gehabt." Der Flieger sei rasch gelöscht worden. Der Unfallort wurde weiträumig abgesperrt. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) in Braunschweig sollen die Ermittlungen zur Unfallursache aufnehmen.

Update, 15.45 Uhr: Identität des Piloten bekannt

Die Staatsanwaltschaft Fulda und das Polizeipräsidium Osthessen teilten gemeinsam mit, dass es sich bei dem toten Piloten des verunglückten Segelflugzeuges um einen 66-Jährigen Mann aus der Gemeinde Petersberg bei Fulda handelt.

Die Absturzursache ist weiter unklar. Die Kriminalpolizei Fulda und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig haben die Ermittlungen übernommen.

Der Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt.

Titelfoto: Hendrik Urbin/Osthessen News/dpa

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