66-Jähriger stirbt nach Absturz mit Segelflieger: Technischer Defekt oder Pilotenfehler?

Fulda - Nach dem tödlichen Absturz eines Segelfliegers in Fulda (TAG24 berichtete) sind die Ermittlungen angelaufen. 

Für den Piloten des Segelfliegers kam jede Hilfe zu spät.
Für den Piloten des Segelfliegers kam jede Hilfe zu spät.  © Hendrik Urbin/Osthessen News/dpa

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) in Braunschweig sei beauftragt worden, ein Gutachten zur Unfallursache zu erstellen, berichtete am Dienstag die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Fulda, Christine Seban. Damit soll geklärt werden, ob ein technischer Defekt oder ein Pilotenfehler den Absturz verursachte. Mit dem Ergebnis sei erst in einigen Monaten zu rechnen, sagte Seban.

Experten der Bundesstelle hatten noch am Montag damit begonnen, an der Absturzstelle in den Fulda-Auen Untersuchungen durchzuführen und die Wrackteile abzutransportieren. Das Unglück ereignete sich am Montagmittag auf einer Wiese neben einer Kleingartenanlage sowie einem Spazier- und Radweg. 

Nach der Bruchlandung ging die leicht brennbare Maschine schnell in Flammen auf. Nach Angaben der Polizei waren fünf Liter Treibstoff an Bord, die für einen Mini-Motor als Rückkehrhilfe gedacht waren.

Für den Piloten kam jeder Hilfe zu spät. Der 66 Jahre alte Mann aus Petersberg (Landkreis Fulda) kam ums Leben. Er war Mitglied im Aeroclub Rhön. 

"Nach Angaben von Vereinsmitgliedern galt er als erfahrener Pilot", sagte Seban.

Titelfoto: Hendrik Urbin/Osthessen News/dpa

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