Bestätigt: Drei Tote nach Absturz des Kleinflugzeugs

Steinenbronn - Im Kreis Böblingen ist ein Kleinflugzeug am Samstag abgestürzt.

Polizisten stehen vor der Unglücksstelle. Ein Kleinflugzeug ist in der Nähe von Böblingen abgestürzt.
Polizisten stehen vor der Unglücksstelle. Ein Kleinflugzeug ist in der Nähe von Böblingen abgestürzt.  © SDMG / Dettenmeyer

Feuerwehr und Rettungsdienst seien mit vielen Helfern im Einsatz, teilte die Polizei am Samstag mit. Wie viele Menschen in dem Flugzeug vom Typ "Piper" saßen und ob diese verletzt wurden, war zunächst unklar.

Ebenfalls offen war, wie es zu dem Unfall gegen 9.45 Uhr kam.

Das Flugzeug war den Angaben nach am Samstagvormittag über einem Wald bei Steinenbronn abgestürzt.

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Die Ermittlungen dauern an.

Auch ein Gutachter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen sei an der Absturzstelle, hieß es.

Update 14.08 Uhr: Mehrere Tote gefunden

Einsatzkräfte der Feuerwehr gehen zur Unglücksstelle.
Einsatzkräfte der Feuerwehr gehen zur Unglücksstelle.  © SDMG / Dettenmeyer

Wie die Polizei mitteilt, fanden die Einsatzkräfte an der Unfallstelle mehrere verstorbene Personen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Identität der Toten und der Absturzursache aufgenommen. Der Flugschreiber konnte bereits geborgen werden.

Derzeit sind Spezialisten der Spurensicherung und Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen an der Absturzstelle in dem dicht bewachsenen Wald nordwestlich von Steinenbronn im Landkreis Böblingen.

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Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen.

Update 14.44 Uhr: Anzahl der Toten noch unklar

Die genaue Zahl der Toten und deren Identitäten seien noch unklar, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. "Das Wrack und die Leichen müssen noch geborgen werden."

Die bewaldete Absturzstelle wurde weiträumig abgesperrt.

Update, 16.13 Uhr: Bestätigt: Drei Tote nach Absturz des Kleinflugzeugs

Nach dem Absturz des Kleinflugzeugs hat die Polizei den Tod von drei Menschen bestätigt. Die Identitäten der Todesopfer seien noch unklar, sagte ein Polizeisprecher am Samstagnachmittag. Die Bergung der Leichen sei noch nicht abgeschlossen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren am Nachmittag mit vielen Helfern im Einsatz, die dicht bewaldete Absturzstelle bei Steinenbronn wurde weiträumig abgesperrt.

Das Kleinflugzeug vom Typ "Piper" war nach Angaben der Polizei am Samstagmorgen am Stuttgarter Flughafen gestartet. Die Ursache für den Absturz war zunächst unklar, die Ermittlungen dauerten am Nachmittag an. Der Flugschreiber konnte den Angaben zufolge geborgen werden.

Auch ein Gutachter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen sei an der Absturzstelle, hieß es.

Update, 16.31 Uhr: "Es wurde kein Notruf abgesetzt"

Einer ersten Meldung der Deutschen Flugsicherung (DFS) zufolge war die einmotorige Maschine am Samstag auf dem Weg nach Magdeburg. Drei Menschen seien der Meldung zufolge an Bord der "Piper" gewesen, sagte eine Sprecherin. Kurz nach dem Start habe sich der Pilot noch einmal beim Kontrollzentrum in Langen gemeldet, danach sei die Maschine vom Radar verschwunden. "Es wurde seitens des Piloten kein Notruf abgesetzt", sagte die Sprecherin. Kurz nach 10 Uhr sei das abgestürzte Flugzeug dann im Wald bei Steinenbronn gefunden worden.

Ob technische Defekte oder ein medizinischer Notfall beim Piloten den Absturz verursacht haben könnten, müssten die Ermittlungen in den kommenden Tagen ergeben, sagte ein Polizeisprecher.

Update, 16.38 Uhr: Das sind die drei Toten

Wie die Polizei nun mitteilte, handelte es sich bei den drei Toten vermutlich um den Piloten sowie um zwei Fluggäste.

Titelfoto: SDMG / Dettenmeyer

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