Anwohner merkten nichts: Flugzeug krachte kurz nach dem Start in Wohnhausdach

Langenhahn - Vier Tage nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in ein Hausdach im Westerwald hat das Technische Hilfswerk am Mittwochmorgen mit der Bergung des Wracks begonnen. 

Das Flugzeug war am Samstag nach seinem Start auf dem nahen Flugplatz Ailertchen (Westerwaldkreis) in das Dach gekracht.
Das Flugzeug war am Samstag nach seinem Start auf dem nahen Flugplatz Ailertchen (Westerwaldkreis) in das Dach gekracht.  © dpa/Thomas Frey

Zwei Kräne kamen zum Einsatz, wie der Sprecher der Feuerwehr Langenhahn, Patrick Schäfer, mitteilte. Nach dem Abstützen einer beschädigten Giebelwand und dem Abtransport des umgestürzten Kamins sollte das Wrack selbst geborgen werden. 

Rund 30 THW-Helfer, elf Feuerwehrleute und vier Mitarbeiter einer örtlichen Dachdeckerfirma waren laut Schäfer im Einsatz. Das Flugzeug war am Samstag nach seinem Start auf dem nahen Flugplatz Ailertchen (Westerwaldkreis) in das Dach gekracht (TAG24 berichtete). Eigenen Aussagen zufolge hatte das Rentner-Ehepaar, welches das Haus bewohnt, nichts von dem heftigen Einschlag auf ihrem Dach bemerkt.

Der 54-jährige Pilot wurde schwer verletzt. Er kam in eine Spezialklinik. Die beiden Hausbewohner blieben unversehrt. Dach und Giebel waren teils zerstört worden.

Das Kleinflugzeug hatte vor dem Aufprall eine Stromleitung touchiert, was am Samstag zu einem vorübergehenden Stromausfall für etwa 50.000 Menschen führte. 

Die Unfallursache war zunächst unklar, die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) schaltete sich ein.

Titelfoto: dpa/Thomas Frey

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