Segelflugzeug legt Notlandung auf Bundesstraße hin: Pilot schwer verletzt

Miltenberg - Nahe dem unterfränkischen Miltenberg (Kreis Miltenberg) ist am Freitag ein Segelflugzeug der vierspurigen Bundesstraße 469 notgelandet. Der Pilot wurde bei der Aktion schwer verletzt.

Nachdem Mitglieder des Flieger-Clubs den havarierten Segelflieger demontiert hatten, konnte die Sperrung aufgehoben werden.
Nachdem Mitglieder des Flieger-Clubs den havarierten Segelflieger demontiert hatten, konnte die Sperrung aufgehoben werden.  © 5Vision Media

Der 67-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei in Würzburg mit. Von weiteren Verletzten sei nichts bekannt.

"Wir haben zig Anrufe von erschrockenen Autofahrern erhalten - die konnten aber alle rechtzeitig bremsen oder ausweichen", sagte der Polizei-Sprecher.

Der Pilot des Segelfliegers war von einem Flugplatz in Aschaffenburg gestartet und hatte sich von einem Motorflugzeug in die Höhe schleppen lassen.

Bei dem Motorflugzeug sei es zu technischen Problemen gekommen, sodass der Segelflieger früher als beabsichtigt ausgeklinkt werden musste und nicht die notwendige Flughöhe erreicht hatte. Der Pilot habe sich deswegen zur Notlandung entschlossen.

Die Bundesstraße 469 musste zwischen Miltenberg und Großostheim nach Polizeiangaben in Richtung Miltenberg für gut eine Stunde voll gesperrt werden, in Richtung Seligenstadt blieb der linke Fahrstreifen gesperrt.

Nachdem Mitglieder des Flieger-Clubs den havarierten Segelflieger demontiert hatten, konnte die Sperrung aufgehoben werden.

Am Flugzeug entstand nach Polizeiangaben ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro.

Titelfoto: 5Vision Media

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