Panik in British-Airways-Airbus: Triebwerk fällt in zehn Kilometer Höhe plötzlich aus

Frankfurt am Main/London/Bodrum (Türkei) - Diesen Flug hatten sich die Passagiere einer British-Airways-Maschine unter Garantie anders vorgestellt: In rund zehn Kilometern Höhe fiel ein Triebwerk aus, eine Notlandung war nötig!

Der Airbus A320 von British Airways sollte eigentlich von London-Heathrow ins türkische Bodrum fliegen. (Symbolfoto)
Der Airbus A320 von British Airways sollte eigentlich von London-Heathrow ins türkische Bodrum fliegen. (Symbolfoto)  © 123RF/robert82

Am vergangenen Samstag, um 13.20 Uhr hob am Flughafen London-Heathrow ein Airbus des Typs A320 in Richtung der sonnigen, türkischen Halbinsel Bodrum ab. Doch während die Fluggäste sich innerhalb der ersten anderthalb Stunden ihrer Reise bereits ausmalten, wie sie ihre Zeit an der Ägäis verbringen möchten, wurden sie schlagartig ins Hier und Jetzt zurückgeholt.

In einer Höhe von rund 10.000 Metern teilten Pilot und Crew der britischen Airline den Passagieren plötzlich mit, dass es zu Komplikationen gekommen sei. Bei diesen handelte es sich wohl um einem Ausfall des linken Triebwerks, welches in der Folge abgeschaltet wurde.

Glücklicherweise befand sich der Flieger zu diesem Zeitpunkt jedoch in unmittelbarer Nähe des Flughafens in Frankfurt am Main. Da Deutschlands größter Airport lediglich 75 Kilometer entfernt war, beantragte die Cockpitcrew eine Notlandung, die auf schnellstem Wege genehmigt wurde.

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Wenig später setzte die Maschine schließlich unbeschadet auf der Landebahn 07C auf. Dort wurde das Flugzeug rund 21 Stunden auf dem Boden gehalten.

British-Airways-Maschine mit Notlandung in Frankfurt am Main: 21 Stunden am Boden

Wie das Portal für Flugzeugzwischenfälle, "Aviation Herald", weiterhin berichtete, kam es aufgrund eines Flugzeugtauschs schon vor dem Start der Flugnummer BA-670 zu einer Verspätung. Unglücklicherweise wies dann aber eben jenes Ersatzflugzeug den technischen Defekt auf.

Die Passagiere der British-Airways-Maschine erreichten ihr Ziel im türkischen Bodrum letztlich doch noch - jedoch mit rund 23 Stunden Verspätung. Für die entstandenen Mehrkosten kam die britische Airline auf.

Titelfoto: 123RF/robert82

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