Sitzplatz nicht akzeptiert und ausgeflippt: Bundespolizei holt 74-Jährigen aus Flugzeug

Frankfurt am Main - Weil er seinen Sitzplatz nicht akzeptieren wollte, hat ein Mann (74) in einem Flugzeug am Frankfurter Flughafen einen Polizeieinsatz ausgelöst.

Polizisten der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen (Archivbild).
Polizisten der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen (Archivbild).  © dpa/Andreas Arnold

Dabei wurde ein Polizist verletzt, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte.

Der 74-Jährige hatte den ihm zugewiesenen Platz partout nicht einnehmen wollen, heißt es.

Er hätte sich in dem recht leeren Flugzeug lieber auf einen anderen Platz gesetzt, was aber wegen der Corona-Maßnahmen nicht möglich ist.

Daraufhin wurde er von der Beförderung ausgeschlossen. Allerdings weigerte er sich, die Maschine zu verlassen, worauf die Polizei alarmiert wurde.

Auch vor den Polizisten zeigte sich der 74-Jährige uneinsichtig und geriet immer mehr in Rage.

Schließlich habe man ihn "zwangsweise" aus dem Flugzeug heraus begleiten müssen.

Dabei sei ein Polizist leicht verletzt worden. Auch der Mann zog sich laut Polizei leichte Verletzungen zu.

Die Maschine konnte den Angaben zufolge mit einer Verspätung von einer dreiviertel Stunde noch nach Madrid abheben.

Titelfoto: dpa/Andreas Arnold

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