Nach großem Warnstreik der IG Metall: Verhandlungen mit Airbus gehen weiter

Augsburg/Hamburg - Airbus und die IG Metall wollen der Gewerkschaft zufolge wieder über den Konzernumbau und die Neuaufstellung der Flugzeugfertigung des Konzerns in Deutschland verhandeln.

Vor einer Woche hatten mehr als 10.000 Beschäftigte an einem knapp eintägigen Warnstreik gegen die Pläne des Managements teilgenommen.
Vor einer Woche hatten mehr als 10.000 Beschäftigte an einem knapp eintägigen Warnstreik gegen die Pläne des Managements teilgenommen.  © Markus Scholz/dpa

Die nächste Verhandlungsrunde solle am Dienstag in Hamburg stattfinden, sagte der Augsburger IG-Metall-Chef Michael Leppek der "Augsburger Allgemeinen".

Vor einer Woche hatten mehr als 10.000 Beschäftigte an einem knapp eintägigen Warnstreik gegen die Pläne des Managements teilgenommen.

Betroffen waren laut Gewerkschaft die Standorte des Flugzeugbauers in Hamburg, Stade, Bremen und Buxtehude. Bei der Airbus-Tochter Premium Aerotec wiederum streikten den Angaben zufolge Beschäftigte in Augsburg, Bremen, Varel und Nordenham.

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Die Augsburger Airbus-Tochter Premium Aerotec häuft nach Unternehmensangaben seit zwölf Jahren Verluste in Milliardenhöhe an. Airbus will nun Teile von Airbus und der Augsburger Tochter Premium Aerotec in einer neuen Tochter zusammenführen. Für die Fertigung von Einzelteilen und Kleinkomponenten sucht Airbus einen Investor.

Die IG Metall lehnt die Pläne ab und will für Beschäftigte, die ihre Stelle verlieren, zumindest hohe Abfindungen sowie Fortbildungen durchsetzen.

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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