So schön kann Fliegen sein: Bei dieser Airline gibt's keine Economy Class

London (Großbritannien) - Normalerweise passen gut 300 Leute in einen Airbus A340-300. Doch bei "Air X" haben in dem Flugzeug lediglich 100 Personen (bequem) Platz.

Die "Air X"-Maschine wirkt von außen recht unscheinbar.
Die "Air X"-Maschine wirkt von außen recht unscheinbar.  © PR/Air X

Reisen in Zeiten von Corona kann ganz schön anstrengend sein, vor allem bei Airlines, die keinen Sitzplatz freilassen wollen oder auf der Langstrecke.

Bei der britischen Fluggesellschaft "Air X" ist es momentan geradezu entspannt. Nur 100 Passagiere werden im geräumigen Airbus A340 geflogen.

Ausgestattet wurde der 18 Jahre alte Jet nämlich durchweg mit einer Business-Class-Bestuhlung in 2-2-2-Konfiguration sowie zwei Sofas, wie "Aerotelegraph" berichtete.

In den Genuss eines Fluges mit dem Super-Flugzeug kommt momentan aber nur, wer rund 8300 Euro für Hin- und Rückweg (oder 5000 Euro für eine Strecke) berappen kann.

Auch muss man sich vor dem Abflug für eine Nacht in einem festgelegten Hotel isolieren. Dort wird ein Corona-Test durchgeführt. Nur wer negativ ist, darf am kommenden Tag in die Maschine steigen.

Luxus-Linien-Flug in die Karibik

Die Sitze lassen sich zu Betten ausklappen.
Die Sitze lassen sich zu Betten ausklappen.  © PR/Air X

Bis zu acht Stunden verbringen die Reisenden anschließend in dem Airbus auf dem Weg von London nach Bridgetown auf der Karibik-Insel Barbados.

Auch wenn der Flieger kein W-LAN anbieten, dürfte es kaum langweilig werden: Entertainmentsysteme in den Sitzen und iPads mit vorinstalliertem Unterhaltungsprogramm sorgen laut Reiseanbieter "Caledonia" für einen angenehmen Flug.

Zudem gibt es mehrere, hochwertige Menüs an Bord. 

Je nach Tageszeit können sich die wohlhabenden Urlauber auf Frühstück, Mittagessen, Afternoon Tea und Abendessen einstellen, berichtete der "Business Insider".

Anstelle der üblichen 23 Kilogramm Gepäck dürfen "Air X"-Reisende sogar jeweils 90 Kilogramm mit sich führen.

Alle Sitze sind in 2er-Kombination aufgestellt. Im Heck des Flugzeugs gibt es zudem zwei große Sofas.
Alle Sitze sind in 2er-Kombination aufgestellt. Im Heck des Flugzeugs gibt es zudem zwei große Sofas.  © PR/Air X
Decken, Kissen, Snacks, Unterhaltungssysteme: An Bord fehlt es den Reisenden an nichts - außer W-LAN.
Decken, Kissen, Snacks, Unterhaltungssysteme: An Bord fehlt es den Reisenden an nichts - außer W-LAN.  © PR/Air X

"Air X" bietet eigentlich Charterflüge

Platz gibt es in dem Flieger nicht nur in der Breite. Die Sitze haben auch hintereinander einen einmaligen Abstand.
Platz gibt es in dem Flieger nicht nur in der Breite. Die Sitze haben auch hintereinander einen einmaligen Abstand.  © PR/Air X

Die Airline versteht sich eigentlich als Charterunternehmen für Privatflugzeuge. Doch während der Corona-Krise fliegt keine einzige Fluggesellschaft von London nach Barbados. 

Ein Reiseunternehmer kam deshalb auf die Idee, die hochwertigen Maschine (Rundgang durch die 64 Meter lange Kabine >> hier) dafür regelmäßig auf die Strecke zu schicken.

Wie lange das Angebot bestehen bleibt, ist noch nicht klar.

Die Maschine vom Typ A340 war bis 2016 für "SriLankan Airlines" unterwegs und wurde anschließend in ein Luxus-Flugzeug umgerüstet.

Titelfoto: PR/Air X

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