Strompreise: Landbewohner zahlen deutlich mehr als Städter

München - Landbewohner zahlen teilweise bis zu neun Prozent mehr für ihren Strom als Menschen, die in der Stadt wohnen.

Wie viel man für seinen Strom bezahlt, hängt meist auch davon ab, wo man genau lebt. (Symbolbild)
Wie viel man für seinen Strom bezahlt, hängt meist auch davon ab, wo man genau lebt. (Symbolbild)  © Jan Woitas/ZB/dpa

Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Vergleichsportals "Check24".

Als Modellrechnung wurde ein Haushalt genommen, der einen Energieverbrauch von 4.250 kWh hat.

Dabei kam heraus, dass im Durchschnitt aller Bundesländer die Stadtbewohner rund zwei Prozent weniger an ihren Stromanbieter abdrücken müssen, als wenn sie auf dem Land leben würden.

Dennoch gibt es deutliche Unterschiede in den einzelnen Bundesländern. Spitzenreiter ist dabei Mecklenburg-Vorpommern. Hier zahlt man außerhalb der Stadtgrenzen bis zu 117 Euro mehr als innerhalb.

Krasses Gegenteil ist dabei das Schlusslicht Thüringen. Hier spart man sich sogar 2 Euro, wenn man nicht in der City lebt. Einzig in Hessen ist es ähnlich. Auch hier spart man sich auf dem Land Stromkosten - wenn auch nur 1,07 Euro im Schnitt

Die Unterschiede im direkten Vergleich

"Ein möglicher Grund für die Preisunterschiede sind die Netznutzungsentgelte. Sie werden erhoben, um Erhalt, Qualität, Sicherheit und den Ausbau des Stromnetzes zu gewährleisten. Sie machen rund ein Viertel des Strompreises aus", so Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei CHECK24.

Um wie viel es auf dem Land im Durchschnitt teurer ist als in der Stadt, zeigt das Bundesländer-Ranking bei den Strompreis-Differenzen:

Titelfoto: Jan Woitas/ZB/dpa

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