Urlaub mal anders: Im Kampf gegen die Kilos jogge ich am Meer

Stuttgart/Würzburg - Zu viel Süßkram, zu wenig Bewegung: TAG24-Redakteur Patrick Hyslop hat im Homeoffice ordentlich zugenommen. Nun wird das Ruder herumgerissen. Der Corona-Speck muss weg! Die Ansage lautet: "Kampf den Kilos!" Regelmäßig berichtet er dabei von den Höhen und Tiefen des Abspeckens.

Vorm Frühstück geht's raus an die frische Luft. Im Urlaub sogar Meeresluft.
Vorm Frühstück geht's raus an die frische Luft. Im Urlaub sogar Meeresluft.  © privat

Sport im Urlaub? Für mich war das bislang ein völliger Widerspruch!

Zwar war ich in vergangenen Urlauben viel unterwegs, gerne auch wandern in den Alpen. Aber so wirklich Sport? Mit Disziplin? Und auf die Ernährung achten? Hahaha!

Nein, nicht so wirklich.

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Zu groß waren einfach die Verlockungen, die es überall gab. Angefangen bei üppigen Frühstücksbuffets (Nachschlag? Gerne!), dann leckere Mittagessen (Schnitzel UND Kaiserschmarrn? Easy!) und natürlich hab ich mir auch abends nochmals den Bauch vollgeschlagen.

Bei all der Mampferei fiel dann letztlich auch das Bergaufmarschieren tagsüber nicht mehr wirklich ins Gewicht.

Zudem: Warum überhaupt Sport im Urlaub machen? Schließlich ist es ja URLAUB. Also mal weg vom Alltag. Nicht nur vom Alltagsstress, auch von der alltäglichen Routine - wie etwa Sport.

Und einfach mal alle Fünfe gerade sein lassen tut einfach zuuuu gut!

Joggen am Meer: Was will man mehr?

Joggen mit Blick aufs Meer. Es gibt deutlich weniger spektakuläre Laufstrecken.
Joggen mit Blick aufs Meer. Es gibt deutlich weniger spektakuläre Laufstrecken.  © privat

Nun ja, diesmal wollte ich es anders machen. Nicht radikal anders. Aber ein bisschen. Und so nahm ich mir vor, vor dem Frühstück joggen zu gehen.

Zum Urlauben ging's hoch an die Ostsee. Weites Meer, toller Strand - wer kann da schon nein sagen?

Und so machte ich mich nach der ersten Nacht schon früh morgens auf. Rein in die Laufschuhe, kurze Hose und Pulli übergestülpt. Los ging's!

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Während die Sonne sich so langsam am morgendlichen Himmel nach oben arbeitete, da knirschte unter meinen Schuhen bereits der Schotter.

Leichter Wind brachte jede Menge salzige Meeresluft mit sich. Die Wellen brandeten ans Ufer. Und um die Uhrzeit war noch kaum ein Mensch auf den Beinen.

Was will man mehr? Herrlich!

Jeden zweiten Tag war ich so unterwegs. Und fand somit einen guten Mittelweg zwischen "Weiter wie daheim" und "Alle Fünfe gerade sein lassen". Gegessen habe ich dafür mit wenig Disziplin. Man muss sich ja auch was gönnen! Alles in allem kann ich es nur empfehlen.

Inzwischen bin ich wieder zurück im Joballtag. Aber das Meeresrauschen kann ich immer noch deutlich hören, wenn ich die Augen schließe. Und das knirschende Geräusch der Kieselsteine beim Joggen...

Titelfoto: privat

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