Acht Stunden Schlaf und immer noch müde? Dieser Podcast möchte das ändern

München - Wir leben aktuell in einer Zeit, in der das Weltgeschehen und die Folgen einem sprichwörtlich den Schlaf rauben können. Drei Professoren wollen in einem neuen Podcast dabei helfen, dass die Zuhörer mehr über das Thema "Schlaf" lernen - und das Wissen umsetzen.

Seit März beschäftigen sich drei Schlafmediziner in ihrem gemeinsamen Podcast mit dem Thema Schlaf und Gesundheit.
Seit März beschäftigen sich drei Schlafmediziner in ihrem gemeinsamen Podcast mit dem Thema Schlaf und Gesundheit.  © screenshot/privat

Das Themenfeld ist dabei umfangreich: Was können Schlaf und Schlafentzug für den Körper bedeuten? Welche Mittel können bei Schlafstörungen helfen? Und was hat es mit der Obstruktiven Schlafapnoe auf sich?

In der in dieser Woche gestarteten Podcast-Reihe "Guten Morgen, gut erholt" widmet sich der Münchner Schlafmediziner Prof. Dr. Clemens Heiser zusammen mit seinen Somnologie-Kollegen Prof. Dr. Peter Young und Prof. Dr. Ulrich Sommer genau solchen Fragen.

Und: Man lernt den Schlaf ganz anders wahrzunehmen. Dass wir die Erlebnisse des Tages verarbeiten und zur Ruhe kommen, ist ja nur ein Teil der Interpretation.

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"Es ist tatsächlich viel mehr ein besonderer Zustand des Wachseins, aber ohne Bewusstsein", definiert Prof. Young den Matratzen-Dienst.

Dieser besondere Zustand ist jedoch wichtig für das eigene Überleben - und sollte entsprechend behandelt werden.

Wenn der Schlaf das Herz-Kreislauf-System beeinträchtigt

Besser und gesünder schlafen dank eines Podcasts? Drei Professoren wollen an dieser Idee ansetzen. (Symbolbild)
Besser und gesünder schlafen dank eines Podcasts? Drei Professoren wollen an dieser Idee ansetzen. (Symbolbild)  © 123RF/pressmaster

"Schlaf ist dementsprechend essenziell für die physische und psychische Gesundheit. Doch was ist, wenn der eigene Schlaf gestört wird, und welche Folgen kann dies haben?", lautet die Frage in einer Pressemitteilung des Produzenten Jazz Pharmaceuticals plc.

Variationen von Schlafstörungen gäbe es viele. Zu den verbreitetsten gehören die klassische Schlaflosigkeit (Insomnie) und die "Obstruktive Schlafapnoe" (OSA). Letztere ist besonders tückisch, weil man sie selbst gar nicht zwingend feststellt.

Die oberen Atemwege der Betroffenen verengen sich oder sind kurzzeitig sogar verschlossen, was das Atmen selbst erschwert und zu vollständigen Atem-Aussetzern führen kann.

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"Diese können von wenigen Sekunden bis hin zu Minuten andauern, und in schweren Fällen sogar fast minütlich auftreten. Die Folge: starke Müdigkeit am Tag", heißt es in der Pressemeldung.

Etwa jeder Zweite der erwachsenen Bevölkerung leidet an einer milden und ein Fünftel mindestens an einer moderaten "Obstruktiven Schlafapnoe". Eine gekappte Luftzufuhr ist alles andere als ideal für das Herz-Kreislauf-System.

Was man dagegen tun kann und welche Umstände unseren Schlaf noch beeinflussen oder gar verbessern, erfährt man nun auf fast allen gängigen Podcast-Plattformen bei "Guten Morgen, gut erholt".

Titelfoto: 123RF/pressmaster

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