Corona-Impfung in Deutschland: Wann bin ich dran?

München - Durch die Impfungen gibt es endlich große Hoffnung, dass wir 2021 hinsichtlich der Cororna-Pandemie endlich wieder Licht am Ende des Tunnels sehen können.

Eine Frau wird gegen das Coronavirus geimpft.
Eine Frau wird gegen das Coronavirus geimpft.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Seit Dezember 2020 wird in Deutschland geimpft. Insgesamt 842.455 Schutzimpfungen (Stand: 14. Januar) sind laut Robert Koch-Institut bisher erfolgt.

Bis zum Sommer soll allen in Deutschland ein Impfangebot gemacht werden können, teilte die Bundesregierung mit. Zunächst sollen aber die Schwächsten geschützt werden, der Fokus liegt deshalb derzeit auf Alten- und Pflegeheimen.

Doch wer kommt als Nächstes im Impfplan?

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Die Plattform Vergleich.org hat eine praktische Infografik erstellt, die die einzelnen Impfgruppen zusammenfasst und so vielen weiterhelfen kann.

In Bayern kann man sich bereits >>> hier beim Bayerischen Impfzentrum registrieren lassen und wird benachrichtigt, sobald man dran ist.

Impfgruppe 1: Höchste Priorität

In der ersten Impfgruppe befinden sich die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen der Über-80-Jährigen.

Außerdem Pflegepersonen in stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegediensten, medizinische Beschäftigte mit hohem Expositionsrisiko sowie medizinische Beschäftigte, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln oder betreuen.

Informiere Dich >>> hier bei Deinem Bundesland über die Vereinbarung eines Termins.

In der ersten Impfgruppe befinden sich die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen.
In der ersten Impfgruppe befinden sich die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen.  © vergleich.org

Impfgruppe 2: Hohe Priorität

In der zweiten Gruppe sind Über-70-Jährige, Menschen mit einer geistigen Behinderung bzw. Demenz oder nach einer Organtransplantation sowie deren enge Kontaktpersonen oder Pfleger in stationären oder ambulanten Einrichtungen.

Außerdem gehören Kontaktpersonen von Schwangeren dazu sowie medizinisches Personal mit hohem oder erhöhten Infektionsrisiko, also zum Beispiel Ärzte und weiteres Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt.

Darüber hinaus umfasst die Gruppe Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind (bspw. bei Demonstrationen), Mitarbeiter im öffentlichen Gesundheitsdienst oder der Krankenhausinfrastruktur sowie Menschen, die in Flüchtlings- oder Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind.

Informiere Dich >>> hier bei Deinem Bundesland über die Vereinbarung eines Termins.

Die zweiten Gruppe, die sich impfen lassen kann.
Die zweiten Gruppe, die sich impfen lassen kann.  © vergleich.org

Impfgruppe 3: Erhöhte Priorität

Zu dieser Gruppe gehören alle Personen, deren Infektionsrisiko als leicht erhöht im Gegensatz zur Normalbevölkerung eingeschätzt wird. Darunter fallen alle Über-60-Jährigen, Personen mit Vorerkrankungen wie z. B. Adipositas (Fettleibigkeit), Diabetes oder Asthma und medizinische Beschäftigte in Bereichen mit wenig Expositionsrisiko (z.B. in Laboren).

Hinzu kommen noch Beschäftigte im Regierungsbereich und weiteren Einrichtungen des Bundes wie der Polizei oder THW, Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur wie bspw. Apotheken, Lehrer und Erzieher sowie Menschen in prekären Lebenssituationen.

Informiere Dich >>> hier bei Deinem Bundesland über die Vereinbarung eines Termins.

Zur dritten Gruppe gehören alle Personen, deren Infektionsrisiko als leicht erhöht im Gegensatz zur Normalbevölkerung eingeschätzt wird.
Zur dritten Gruppe gehören alle Personen, deren Infektionsrisiko als leicht erhöht im Gegensatz zur Normalbevölkerung eingeschätzt wird.  © vergleich.org

Eine vierte Gruppe gibt es zwar nicht offiziell, doch fallen hierunter letztlich alle gesunden Unter-60-Jährigen, denen keine besondere Priorität bei der Verteilung des Impfstoffs zukommt.

Diese Bevölkerungsgruppe muss sich am längsten gedulden.

Titelfoto: Bildmontage: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa, vergleich.org

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