Schockdiagnose Krebs: Frühchen rettet Mutter durch zeitige Geburt das Leben!

Brentwood - Dass das Kind einer 32-Jährigen vier Monate zu früh auf die Welt kam, entpuppt sich als Glücksfall. Denn es rettete ihr das Leben!

Harriet Elsdon (32) wurde durch die zeitige Geburt ihres dritten Kindes gerettet.
Harriet Elsdon (32) wurde durch die zeitige Geburt ihres dritten Kindes gerettet.  © Screenshot/Facebook/Harriert Elsdon

Der Geburtstermin für das dritte Kind von Harriet Elsdon (32) war eigentlich der erste Oktober.

Bis zum 1. Juli verlief die Schwangerschaft der 32-Jährigen ohne Probleme. Doch aus heiterem Himmel bekam sie auf einmal starke Bauchkrämpfe. Der Notruf riet ihr und ihrem Ehemann, schnell ein Krankenhaus aufzusuchen.

Gerade Mal 20 Minuten, nachdem sie in der Klinik eingetroffen waren, kam das kleine Mädchen auf natürlichem Wege auf die Welt, berichte Metro UK.

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Die frisch gebackene Mutter konnte ihr Kind noch kurz im Arm halten, da musste das Frühchen auf die Neugeborenen-Intensivstation gebracht werden.

Fünf Tage nach der Geburt bei einem ihrer regelmäßigen Besuche beklagte sie sich bei den Krankenschwestern über starke Schmerzen in der rechten Leistengegend. Diese rieten ihr, sich im Krankenhaus durchchecken zu lassen.

Bei einem Scan entdeckten die Ärzte das Unvorstellbare: Harriet hatte einen Tumor auf ihrem rechten Eierstock.

Wäre ihre Tochter nicht auf die Welt gekommen, hätte sie den Schmerz ignoriert

Zum Glück verlief die Operation ohne Probleme. (Symbolbild)
Zum Glück verlief die Operation ohne Probleme. (Symbolbild)  © 123rf/gerain081

Schon während der Schwangerschaft wurde bei Harriet eine relativ große Zyste auf ihrem rechten Eierstock entdeckt. Zu dem Zeitpunkt machten sich jedoch weder sie noch die Ärzte großartige Gedanken darüber.

Um alles im Auge zu behalten, sollte die junge Frau neun Wochen, nachdem die Geschwulst entdeckt wurde, zu einem Kontrolltermin kommen.

Bevor es jedoch dazu kommen konnte, kam Madison vier Monate zu früh auf die Welt.

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Das entpuppte sich als Glücksfall, denn der Scan ergab, dass die Zyste geplatzt war und sich zu einem Tumor entwickelt hatte. Wäre das Baby von Harriet kein Frühchen gewesen, hätten sie den Eierstockkrebs zu spät entdeckt!

"Ich denke immer, wenn ich nicht zu früh in die Wehen gekommen wäre, hätte ich den Tumor nicht rechtzeitig erkannt. Es ist fast so, als hätte sie gewusst, dass sie herauskommen musste. Wenn sie es nicht getan hätte, hätte ich wahrscheinlich Eierstockkrebs im dritten oder vierten Stadium", zitiert Metro UK die Mutter.

Nach der Diagnose wurde das Ovarialkarzinom bei einer OP entfernt und die 32-Jährige begann ihre Chemotherapie.

Trotz all des Chaos und Stress der letzten sechs Monate kann die junge Frau schon wieder Witze über die Situation machen.

Madison rettete ihrer Mutter durch die zeitige Geburt das Leben. Das möchte sie ihrer Tochter aber erst viel später erzählen, Harriet befürchtet nämlich, dass Madison es im Teenageralter sonst gegen sie verwendet.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Harriert Elsdon

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