Schockmoment: Frau hebt ihre Tochter hoch, plötzlich "knallt" es im Kopf

Arizona (USA) - Als Bridget Chiovari (30) aus dem US-Bundesstaat Arizona gemeinsam mit Freunden eine Wanderung unternahm, ahnte sie noch nicht, dass dieser Tag ihr gesamtes Leben verändern sollte.

Bridget Chiovari (30) hatte ein Knacken im Kopf gespürt, als sie ihre Tochter auf den Arm nahm.
Bridget Chiovari (30) hatte ein Knacken im Kopf gespürt, als sie ihre Tochter auf den Arm nahm.  © Facebook/Screenshot/Bridget Chiovari

Während die kleine Gruppe eine Pause einlegte, um zu verschnaufen, nahm die 30-Jährige ihre 18 Monate alte Tochter Liliana aus der Tragehilfe und spürte plötzlich etwas in ihrem Kopf, was sie später als eine Art "Knall" beschreiben würde.

"Unmittelbar danach wurde ich von starkem Schwindelgefühl und furchtbaren Kopfschmerzen heimgesucht", so Chiovari in einem Interview mit der britischen Boulevardzeitung The Sun.

Zwar schaffte es die Frau, die zum Zeitpunkt des Vorfalls in der 24. Woche schwanger war, noch bis nach Hause. Jedoch wurden ihre Kopfschmerzen immer unerträglicher, sodass sie kurz darauf von ihrem Mann ins Krankenhaus gebracht wurde.

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"Ich habe ihnen gesagt, dass ich ein Knacken gespürt habe und dann furchtbare Kopfschmerzen hatte. Ich meinte sogar: 'Ich hatte noch nie ein Aneurysma im Gehirn, aber ich kann mir vorstellen, dass sich so etwas so anfühlt'."

Die Ärzte in der Klinik waren allerdings nicht sonderlich besorgt. Sie meinten nur, dass Chiovari vermutlich dehydriert war, und schickten sie anschließend wieder nach Hause.

Keine gute Entscheidung. "Etwa zwölf Minuten, nachdem ich das Krankenhaus verlassen hatte, war ich nicht mehr in der Lage, Worte zu bilden."

Trotz allem: Sohn kommt "glücklich und gesund" zur Welt

Die junge Frau hatte einen Schlaganfall erlitten, als sie ihre Tochter aus der Tragehilfe hob.
Die junge Frau hatte einen Schlaganfall erlitten, als sie ihre Tochter aus der Tragehilfe hob.  © Facebook/Screenshot/Bridget Chiovari

Sofort machte das Paar auf dem Absatz kehrt und verlangte eine Computertomografie. Und die brachte eine erschreckende Diagnose ans Licht.

Chiovari hatte richtiggelegen. Sie hatte eine arteriovenöse Malformation – eine angeborene Blutgefäßmissbildung. Als sie ihre Tochter zuvor hochgehoben hatte, war ein Gefäß geplatzt und hatte einen Schlaganfall verursacht.

Ein großer Schock für alle. Bis zu diesem Tag hatte die 30-Jährige nichts von ihrer Krankheit gewusst. Sofort startete ihre Behandlung.

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Zwar durfte sie erst nach etwa drei Wochen wieder nach Hause, ihre restliche Schwangerschaft verlief allerdings alles andere als angenehm. Trotzdem kam der kleine Roman "glücklich und gesund" zur Welt.

Mittlerweile ist der Horror-Tag ganze fünf Jahre her und Chiovari hat noch immer damit zu kämpfen. Zwar ist die arteriovenöse Malformation endlich verschwunden, trotzdem leidet sie noch immer "unter den Nebenwirkungen einer Hirnverletzung, unter Depressionen und einer Posttraumatischen Belastungsstörung."

"Aber ich habe auch das Privileg, das Leben aus einer unglaublich einzigartigen Perspektive zu sehen", fügte sie hinzu. "Ich sehe die Dinge anders, fühle tiefer und lebe jeden Moment des Alltags."

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Bridget Chiovari

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