DLR unterstützt Aufräumarbeiten aus der Luft

Köln/Stolberg/NRW - Nach der Flutkatastrophe und dem Hochwasser unterstützt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Rettungskräfte mit speziellen Drohnen-Aufnahmen.

Per Drohne konnten Mitarbeiter des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nah an teilweise zerstörte Gebäude fliegen und sie überprüfen.
Per Drohne konnten Mitarbeiter des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nah an teilweise zerstörte Gebäude fliegen und sie überprüfen.  © DLR/Presse

Das DLR bringe Kompetenzen und Technologien aus der Luft in den betroffenen Regionen ein, teilte das Zentrum am Montag mit.

Ein Team von Baufachkräften und Forschenden des Instituts für Optische Sensorsysteme habe Gebäude in Stolberg bei Aachen auf Standfestigkeit und Bewohnbarkeit geprüft.

Das DLR habe Luftaufnahmen angefertigt, mit der die Schadenslage der Gebäude beurteilt werden könne.

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Für Sicherungsarbeiten der Hilfsorganisation International Search and Rescue (ISAR Germany/Duisburg) lieferte ein DLR-Experte Nahaufnahmen beschädigter Gebäudestrukturen.

"Mit den Echtzeit-Aufnahmen unterstützen wir die Baufachberater von ISAR Germany bei ihrer Arbeit, die Gebäudeschäden zu beurteilen."

Mit den Bildern lasse sich feststellen, welche Gebäude gefahrlos wieder betreten werden könnten.

Stolberg schwer vom Hochwasser getroffen

Die Stadt Stolberg bei Aachen wurde bei der Hochwasser-Katastrophe schwer getroffen.

Der Wiederaufbau der von der Unwetterkatastrophe verwüsteten Stadt Stolberg wird nach Einschätzung des Bürgermeisters immens teuer. "Wir müssen eine komplette Innenstadt wiederherstellen", sagte Stolbergs Bürgermeister Patrick Haas (SPD)

Titelfoto: DLR/Presse

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