Flutopfer-Soforthilfe in NRW: Private Haushalte haben bislang mehr als 100 Millionen Euro erhalten!

Düsseldorf - Knapp vier Monate nach der Flutkatastrophe vom Juli dieses Jahres sind in Nordrhein-Westfalen rund 102,4 Millionen Euro Soforthilfe an Privathaushalte ausgezahlt worden.

Große Opfer von der Flutkatastrophe waren die Bewohner der Stadt Erftstadt bei Köln.
Große Opfer von der Flutkatastrophe waren die Bewohner der Stadt Erftstadt bei Köln.  © Jonas Güttler/dpa

Mit der Summe wurden knapp 46.670 Anträge beglichen, wie aus einem Bericht des Bau- und Kommunalministeriums für den Landtag hervorgeht.

Außerdem habe die Landesregierung bisher rund 35,7 Millionen Euro Soforthilfe für betroffene Unternehmen sowie Land- und Forstwirtschaftsbetriebe an die Kommunen überwiesen. In diesem Bereich seien mehr als 7100 Anträge gestellt worden.

Die höchsten Summen an Privathaushalte flossen mit fast 12 Millionen Euro an den besonders stark vom Hochwasser betroffenen Kreis Euskirchen. Dort wurden auch die meisten Anträge gestellt (gut 5540). Fast 6,6 Millionen Euro gingen nach Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis und mehr als 5,6 Millionen nach Erftstadt.

Nach der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli hatten Land und Bund insgesamt 300 Millionen Euro für Soforthilfen für geschädigte Privatleute, Unternehmen und Kommunen zur Verfügung gestellt. An die Kommunen seien davon bisher 65 Millionen Euro ausgezahlt worden.

Titelfoto: Jonas Güttler/dpa

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