Gedenkstunde für Opfer der Flut-Katastrophe im NRW-Landtag

Düsseldorf - Acht Wochen nach der Flut-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen gedenken der Landtag und die Landesregierung am kommenden Mittwoch gemeinsam der Opfer.

Acht Wochen nach der Hochwasser-Katastrophe in NRW ist im Landtag für Mittwoch (8. September) eine Gedenkstunde mit Angehörigen, Rettungskräften und Helfern geplant.
Acht Wochen nach der Hochwasser-Katastrophe in NRW ist im Landtag für Mittwoch (8. September) eine Gedenkstunde mit Angehörigen, Rettungskräften und Helfern geplant.  © Oliver Berg/dpa

Im Landtag ist dazu eine Gedenkstunde mit Angehörigen, Rettungskräften und Helfern geplant. Neben einer Schweigeminute für die Verstorbenen stehe der Dank an die vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Mittelpunkt, hieß es in einer Mitteilung.

In der Gedenkstunde sprechen neben NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) und Landtagspräsident André Kuper (60, CDU) auch Nicole Didion, die als Leitende Notärztin im Flutgebiet im Einsatz war.

Eingeladen sind zudem auch Angehörige von Todesopfern sowie Vertreter von Hilfsorganisationen, Bundeswehr, Technischem Hilfswerk (THW), Feuerwehr und weiteren Verbänden.

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Unwetter mit ungewöhnlich starken Regenfällen hatten Mitte Juli in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine Hochwasser-Katastrophe ausgelöst. Ganze Landstriche wurden von den Wassermassen verwüstet.

In NRW starben nach bisherigem Stand 49 Menschen. Nach ersten Schätzungen entstanden Schäden in Höhe von etwa 13 Milliarden Euro. Insgesamt starben mehr als 180 Menschen in der Flut-Katastrophe. Die meisten Opfer gab es im Ahrtal (Rheinland-Pfalz).

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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