Nach Hochwasser: Westen profitiert beim Wiederaufbau von Erfahrung im Osten

Düsseldorf - Nach der Hochwasser-Katastrophe profitiert Nordrhein-Westfalen nach Auffassung von Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) beim Wiederaufbau von der Erfahrung in den ostdeutschen Bundesländern.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) will beim Wiederaufbau nach der Flut-Katastrophe von der Erfahrung der ostdeutschen Bundesländer profitieren.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) will beim Wiederaufbau nach der Flut-Katastrophe von der Erfahrung der ostdeutschen Bundesländer profitieren.  © Federico Gambarini/dpa

"Und ich glaube, es ist auch insgesamt ein sehr gutes Signal, wenn wir diesmal von den Erfahrungen von Ostdeutschland in Westdeutschland profitieren können. Vieles beim Wiederaufbau im Osten ist sehr gelungen und so wollen wir auch jetzt im Westen die Städte und Dörfer wieder aufbauen."

Das verkündete Laschet am Freitag in Düsseldorf bei der Vorstellung des NRW-Landesbeauftragen für den Wiederaufbau, Fritz Jaeckel (58). Er habe bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophen 2002 und 2013 in Sachsen in zentraler leitender Position gewirkt.

"Wir werden für diese historische Aufgabe des Wiederaufbaus einen sehr langen Atem brauchen und Menschen, die über viel Erfahrung in diesem Gebiet verfügen", begründete Laschet die Entscheidung für Jaeckel, den er einen profilierten Krisenmanager in Sachen Flut und Wiederaufbau nannte.

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"Er weiß genau, was jetzt zu tun ist."

Fritz Jaeckel soll Landesregierung beraten und unterstützen

Als Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen sei er zudem auch bestens mit der Wirtschaft vernetzt. Jaeckel werde die Landesregierung beraten und unterstützen, viel vor Ort sein und auch Einzelanliegen aufgreifen.

Er selbst erklärte, es gelte die Fördererfahrung und Fachkompetenz beim Tief- und Hochbau aus Sachsen für den Wiederaufbau in NRW zu nutzen. Zudem berichtete Jaeckel von schriftlichen Anfragen an die Beigeordneten der Stadt Bautzen und einen Unternehmer aus Freiberg.

"Dabei macht es keinen Sinn, pauschal Leute aus den Verwaltungen dort abzuordnen. Es geht um punktuelle Anfragen", erläuterte Laschet auf Nachfrage.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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