NRW-Regierung informiert über Hochwasser-Hilfen: Wie kommen die Menschen an das Geld?

Düsseldorf - Das Antragsverfahren zum Wiederaufbaufonds für die Menschen in den Hochwassergebieten will die Landesregierung am Montag vorstellen.

Trecker arbeiten im vom Hochwasser stark betroffenen Bad Münstereifel in NRW an der Beseitigung der Schäden.
Trecker arbeiten im vom Hochwasser stark betroffenen Bad Münstereifel in NRW an der Beseitigung der Schäden.  © Federico Gambarini/dpa

Bauministerin Ina Scharrenbach (44, CDU), Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (55, CDU) und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (61, FDP) informieren gemeinsam über das weitere Vorgehen.

Nach dem Beschluss des Bundesrates zum insgesamt bis zu 30 Milliarden Euro umfassenden Bund-Länder-Paket am Freitag kann nun das Verfahren starten. Bis zu 12,3 Milliarden Euro sind für NRW vorgesehen.

Die Landesregierung rechnet mit einer regen Nachfrage nach den Wiederaufbauhilfen. Bauministerin Scharrenbach ging bereits vor Wochen von bis zu 100.000 Anträgen für die Finanzhilfen aus dem privaten Bereich sowie von etwa 11.000 Anträgen von Unternehmen aus.

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Unwetter mit ungewöhnlich starken Regenfällen hatten Mitte Juli in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine Katastrophe ausgelöst. Ganze Landstriche wurden von den Wassermassen verwüstet.

Bislang wurden rund 190 Tote gezählt. Nach ersten Schätzungen entstanden allein in NRW Schäden von mehr als 13 Milliarden Euro.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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