Weihnachtsmärkte sollen im Ahr-Flutgebiet für Lichterglanz sorgen

Bad Neuenahr-Ahrweiler - Nach der tödlichen Ahrflut im Sommer vergangenen Jahres sind immer noch viele Gebäude in dem Flusstal beschädigt und dunkel – umso mehr sollen auch hier Weihnachtsmärkte für adventlichen Lichterglanz sorgen.

Im vergangenen Jahr hatte es im zerstörten Ahrtal coronabedingt keine Weihnachtsmärkte gegeben.
Im vergangenen Jahr hatte es im zerstörten Ahrtal coronabedingt keine Weihnachtsmärkte gegeben.  © dpa/Thomas Frey

"Wir sind froh, dass sie wieder stattfinden können", sagte eine Sprecherin des Vereins Ahrtal-Tourismus der Deutschen Presse-Agentur.

Mindestens 134 Menschen waren bei der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 in der touristischen Rotweinregion getötet worden.

Nach corona- und flutbedingten Absagen 2020 und 2021 ist an allen vier Adventswochenenden erstmals wieder der Weihnachtsmarkt Ahrweiler geplant. "Der Marktplatz zwischen den historischen Häusern wird dafür festlich geschmückt", sagte die Sprecherin.

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Die einzige größere Ahr-Weihnachtsveranstaltung im vergangenen Jahr wird erneut organisiert – vom 2. Dezember bis 15. Januar. Vor allem an den Wochenenden gibt es wieder die sogenannten Uferlichter im Bad Neuenahrer Kurpark.

Besondere Beleuchtungen sowie Kunsthandwerk- und Gastronomiestände sollen für adventlich-winterliche Stimmung sorgen.

Immerhin das Ahrtor in Ahrweiler war im vergangenen Jahr weihnachtlich beleuchtet. Auch in Ahrweiler soll 2022 wieder der Weihnachtsmarkt stattfinden.
Immerhin das Ahrtor in Ahrweiler war im vergangenen Jahr weihnachtlich beleuchtet. Auch in Ahrweiler soll 2022 wieder der Weihnachtsmarkt stattfinden.  © dpa/Thomas Frey

"Statt wie im letzten Jahr eine Eislaufbahn wird es diesmal aus Energiespargründen eine Rollschuhbahn geben", sagte die Tourismussprecherin. "Mit Rollschuhverleih und Überdachung."

Auch weiter flussaufwärts sind zwei kleinere Weihnachtsmärkte geplant – der eine mit Eintritt in der Klosterruine Marienthal an den ersten drei Adventswochenenden, der andere im Winzerdorf Rech als sogenannter Lucia-Markt am 3. und 4. Dezember.

Titelfoto: dpa/Thomas Frey

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