Insel-Pastorin über schweren Schicksalsschlag: "Habe noch nie so viel geweint"

Helgoland - Die Helgoländer Inselpastorin Pamela Hansen (50) muss aktuell an der Seite ihres Ehemannes Jens Kohaupt (58) eine schwere Zeit durchleben.

Die Inselpastorin teilte den Aufruf der DKMS auf ihrem Instagram-Account.
Die Inselpastorin teilte den Aufruf der DKMS auf ihrem Instagram-Account.  © Screenshot Instagram/_rev_pam_

Denn erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass der "Wanderhemdbügler", wie sie ihren Ehemann in den sozialen Netzwerken liebevoll nennt, an Leukämie erkrankt ist.

Der Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Helgoland bekam selbst erst im September die furchtbare Diagnose und muss sich seitdem einer kräftezehrenden Chemotherapie unterziehen.

Pamela Hansen steht dem 58-Jährigen bei. "Wir bleiben tapfer", lautete bislang ihr kämpferisches Credo.

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Auf ihrem Instagram-Account teilte sie dazu einen Aufruf zur Stammzellenspende bei der DKMS mit dem Titel: "Helfer braucht Hilfe". Sie hoffe sehr, dass schon bald ein kompatibler Spender gefunden werde "und wir bald wieder gemeinsam segeln gehen können", so die Inselpastorin.

Der Öffentlichkeit verriet sie jetzt aber, dass sie bei all der Hoffnung auch immer wieder dunkle Momente durchlebe.

In mehreren emotionalen Posts beschrieb Hansen nun ganz genau, wie sie die Zeit seit der schrecklichen Diagnose erlebt habe. "Ich glaube, ich habe noch nie so viel geweint wie in den letzten Tagen", verriet sie dabei ihrer Community.

Denn die Hiobsbotschaften scheinen für die beiden einfach kein Ende zu nehmen...

Pamela Hansen ist dankbar für die Anteilnahme

Denn bislang schlug keine der Chemotherapien an. "Vor ein paar Tagen dann die Nachricht, dass er beatmet werden muss, wenn es mit der Lunge nicht besser wird. Und das bedeutet dann: künstliches Koma", schrieb die 50-Jährige.

"Ich hoffe und bete, dass Corona uns das Leben nicht noch schwerer macht, als es ohnehin schon ist. Ich hoffe und bete, dass für den Wanderhemdbügler noch ein Platz auf der Intensivstation frei ist, sollte eine Verlegung dahin doch nötig sein", lauten ihre Worte.

Sie habe sich dazu entschieden, ihre Erfahrungen mit der Öffentlichkeit zu teilen, weil sie gemerkt habe, dass ihr die Anteilnahme neue Kraft gebe: "Es ist unglaublich, wie viele Menschen da sind, die uns auf ganz unterschiedliche Weise die Botschaft der Liebe überbringen", so Hansen weiter.

"Vielleicht kann auch ich einem anderen Menschen signalisieren: Du bist nicht alleine!"

Titelfoto: Screenshot Instagram/_rev_pam_

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