Instagram veröffentlicht Update, über das sich iPhone-Fotografen freuen!

Menlo Park/Cupertino (USA) - Lange warteten die Entwickler der beliebten Foto-App Instagram darauf, ein neues Update mit wesentlicher Verbesserung zu veröffentlichen. Nun ist es endlich soweit.

Instagram ist auf einem iPhone geöffnet (Symbolbild).
Instagram ist auf einem iPhone geöffnet (Symbolbild).  © Unsplash/Solen Feyissa

In dieser Woche veröffentliche Apple ein Update des Betriebssystems iOS. Mit Version 14.3 ist es Nutzern der neueren iPhones 12 Pro und Pro Max nun möglich, Fotos im sogenannten "Apple ProRAW"-Format aufzunehmen.

Dies birgt den Vorteil, dass vor allem versierte Fotografen und Influencer ihre Handyfotos noch besser bearbeiten können, ohne Qualitätsverluste in Kauf nehmen zu müssen. Fotos im Raw-Format (.dng) werden nämlich anders als bei herkömmlichen Handyfotos nicht durch eine Software komprimiert, um Speicherplatz zu sparen.

Passend zu dieser Neuerung bietet Instagram an, diese Fotos auch in der App zu veröffentlichen. Instagram-Entwickler Tim Johnsen erklärte dies am Freitag auf seinem Twitter-Account.

In der Foto-App mussten die Bilder bislang stark komprimiert als .jpg vorliegen. Dies bedeutete teilweise einen sehr hohen Qualitätsverlust. Um nun auch "ProRAWs" anzeigen zu können, ist laut 9To5Mac ein Update der Smartphone-Anwendung nötig.

Allen voran anspruchsvolle Hobbyfotografen freuten sich über die Neuerung und die damit verbundenen Möglichkeiten, stärker Einfluss auf die aufgenommen Fotos nehmen zu können sowie diese anschließend einem breiten Publikum zu präsentieren.

Bearbeitung von Apple Dng-Dateien offenbar nicht in Instagram möglich

Wie Johnsen auf eine Frage hin erklärte, ist es nicht möglich, die im Dng-Format aufgenommenen Fotos, die im Durchschnitt übrigens 25 MB groß sind, in der Instagram-App zu bearbeiten.

Der Entwickler empfiehlt zur Bearbeitung der Bilder eine App, die direkt auf die Raw-Formate ausgelegt ist. Als Beispiel nannte Johnsen "Darkroom". Ob Instagram eine Möglichkeit zur Bearbeitung dieser Fotos in der Zukunft in die App einbauen will, verriet Johnsen bislang nicht.

Aber auch die Bearbeitung mit Apples hauseigener Software (Fotos > Bearbeiten) ist möglich und schöpft das volle Potenzial der Dng-Dateien aus.

Laut Johnsen soll das entsprechende Instagram-Update seit dem gestrigen Freitagmorgen ausgerollt werden. Bis es auf jedem Gerät zur Verfügung steht, könne jedoch noch etwas dauern.

Titelfoto: Unsplash/Solen Feyissa

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