Vater filmt, wie er Baby in der Luft umherschleudert: Nun sitzt er im Knast!

Moskau - Beim Thema Kindererziehung scheiden sich ja die Geister. Das sieht auch Igor Kravtasov (35) so: In einem Video auf Instagram schleuderte der Influencer sein sechs Wochen altes Baby in der Luft hin und her. Doch das hat jetzt harte Konsequenzen!

Der sechs Wochen alte Säugling wird nun in einem Krankenhaus auf Folgeschäden untersucht. (Symbolbild)
Der sechs Wochen alte Säugling wird nun in einem Krankenhaus auf Folgeschäden untersucht. (Symbolbild)  © 123RF/ kritchanut

Im Internet kam der Clip nämlich ganz und gar nicht gut an! Die Aufnahme zeigt den  35-Jährigen im Wald auf einem Campingstuhl sitzen, während er das Baby an seinen Füßen festhält und Kopf über hin und her schaukelt. Dazu pfeift er eine fröhliche Melodie.

Zunächst denkt man, es handelt sich dabei um eine Puppe, aber der frisch gebackene Vater bestätigte auf dem sozialen Netzwerk, dass sich dabei um seine Tochter handelt.

Im Internet kassierte er dafür nicht nur eine Reihe von Hasskommentaren und eine Menge Kritik. Das Video wurde außerdem an die Polizei weitergeleitet, die Kravtasov kurz darauf festnahmen. 

Wie Sun berichtet, wurde auch seine Ehefrau und Mutter des Kindes Darya Getmanskaya (27) für zehn Tage inhaftiert, weil sie nicht eingegriffen hat, als der Clip aufgenommen wurde.

Vater verteidigt Video, vergleicht Babys mit Affen

Kravtasov gab zu, dass er mit dem Kind "nachlässig" umgegangen war, fügte aber hinzu: "Ich habe meine eigenen Ansichten darüber, wie man Kinder behandelt." Und die sind absolut bizarr: "Wenn wir uns kleine Affen ansehen, sind sie sehr bewegliche Wesen. Wir stammen von Affen ab, daher müssen wir diese Aktivität in der frühen Kindheit entwickeln. Dies hilft bei der korrekten Knochenbildung. Bänder und Gelenke werden beweglicher."

Das Neugeborene befindet sich derzeit in einem Krankenhaus in Sotschi und wird medizinisch untersucht, denn das verantwortungslose Verhalten seines Vaters könnte schwere gesundheitliche Folgen wie Schäden an der Wirbelsäule mit sich bringen.

Nun überlegen die russischen Behörden, ob sie den Eltern das Sorgerecht für ihre Tochter wegnehmen.

Titelfoto: 123RF/ kritchanut

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