Diese App hilft rechtsextreme und islamistische Radikalisierung zu erkennen

Frankfurt am Main - Computer- und mobile Spiele sind nicht allesamt "just for fun" - zu jenen mit einem ernsten Hintergrund gehört die vor wenigen Wochen veröffentlichte App "Hidden Codes".

Die App soll helfen, Radikalisierung im Netz zu erkennen (Illustration).
Die App soll helfen, Radikalisierung im Netz zu erkennen (Illustration).  © PR

Sie ist ein Projekt der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank zusammen mit professionellen Spieleentwicklern, das sich an Schulen richtet.

Die Idee hinter dem Spiel ist, Jugendliche für Radikalisierung zu sensibilisieren. "Mit dem Spiel wollen wir Jugendliche befähigen, Radikalisierung im Netz zu erkennen und ihr im eigenen Umfeld entgegenzutreten", sagt Deborah Schnabel, stellvertretende Direktorin der Bildungsstätte.

In Hidden Codes chatten die Spielerinnen und -spieler in einer simulierten Social Media-Umgebung und sollen die nicht immer leicht erkennbaren Symbole, Worte oder Begriffe in rechtsextremistischen oder islamistischen Zusammenhang erkennen, um eine/n Mitschüler/in vor dem Abdriften in die Radikalisierung zu bewahren.

Das Handyspiel ist für den Einsatz an Schulen, etwa im Politikunterricht und für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren gedacht.

Das Interesse an dem bereits vor der Veröffentlichung für den Deutschen Computerspielpreis nominierten Spiel ist groß, berichtete eine Sprecherin der Bildungsstätte: Innerhalb weniger Tage habe es mehr als 400 Nachfragen von Schulen und Lehrern gegeben.

Titelfoto: PR

Mehr zum Thema Internet:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0