Ex-Mossad-Chef spricht über riesige Gefahr aus dem Internet!

Düsseldorf - Das Internet hat sich nach Ansicht von Ex-Mossad-Chef Tamir Pardo zu einem Schlachtfeld entwickelt.

Hacker und Staaten dürften laut dem Experten eine größere Gefahr für das Internet werden. (Symbolbild)
Hacker und Staaten dürften laut dem Experten eine größere Gefahr für das Internet werden. (Symbolbild)  © Olena Yakobchuk/123RF

Cyber-Attacken seien wie "stille Nuklearwaffen": Sie könnten Unternehmen und sogar Staaten entscheidend treffen, sagte Pardo am Dienstag bei einer Online-Konferenz von Nordrhein-Westfalens Israelbüro.

Noch seien 85 Prozent der Hacker-Angriffe finanziell motiviert, aber dies könne sich ändern, warnte Pardo.

Vor Staaten, die Cyber-Kriminelle engagieren, ausstatten und kontrollieren, sollten sich alle Unternehmen fürchten. Je mehr Wirtschaftsprozesse digital verknüpft seien, desto größer werde die Gefahr.

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Dies sei kein Problem der IT, sondern jedes Vorstands privater und öffentlicher Unternehmen.

Pardo war von 2010 bis 2015 Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad und vertritt nun ein Unternehmen für Cybersicherheit.

Titelfoto: Olena Yakobchuk/123RF

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