Frauen aus ganz Deutschland betroffen: Fotos aus sozialen Medien für Pornoseiten verwendet

München - Mit Fotos von Frauen aus sozialen Medien wie Facebook und Instagram soll ein Mann in München gefälschte Profile auf Sex- und Pornoseiten im Internet erstellt haben.

Der 44-jährige Münchner verwendete die Bilder der Frauen für Fake-Profile auf Pornoseiten. (Symbolbild)
Der 44-jährige Münchner verwendete die Bilder der Frauen für Fake-Profile auf Pornoseiten. (Symbolbild)  © Nicolas Armer/dpa

"Diese Bilder vermischte der Tatverdächtige mit pornografischem Material von Darstellerinnen, die den geschädigten Frauen ähnlich sahen", teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Die Reaktionen anderer Männer hätten ihn sexuell erregt.

"Die geschädigten Frauen aus ganz Deutschland im Alter zwischen 33 und 55 Jahren wurden im Rahmen der Ermittlungen kontaktiert und wussten noch nichts von den Taten", so die Beamten.

Fünf Identitäten seien bislang aufgeklärt.

Die Ermittlungen gegen den 44-Jährigen laufen seit April 2020 und dauern weiterhin an.

Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung im Januar stellte die Polizei Speichermedien sicher, die aktuell noch ausgewertet werden.

Der 44-jährige Münchner wurde wegen Nachstellung, Verbreitung pornografischer Schriften, Beleidigung auf sexueller Grundlage und Vergehens gegen das Kunsturheberrechtsgesetz angezeigt.

Titelfoto: Nicolas Armer/dpa

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