PayPal stellt beliebte Funktion völlig überraschend ein

Deutschland - PayPal zählt weltweit zu den beliebtesten Online-Bezahldiensten. Kein Wunder, schließlich stehen den Nutzern gleich mehrere praktische Funktionen zur Verfügung. Doch eine davon wird schon bald eingestellt.

Kein nerviges Münzgeld: Mithilfe des "MoneyPools" konnten mehrere Personen bequem online Geld zusammentragen, doch damit ist bald Schluss. (Symbolbild)
Kein nerviges Münzgeld: Mithilfe des "MoneyPools" konnten mehrere Personen bequem online Geld zusammentragen, doch damit ist bald Schluss. (Symbolbild)  © 123RF/gregorylee

Egal ob für gemeinsame Geschenke, Partys oder Gruppenreisen im Freundeskreis: Mit dem 2017 eingeführten "MoneyPool" können Nutzer bequem Geld online einsammeln.

Dafür muss der Initiator lediglich einen Pool erstellen und den Link weitergeben. Einzige Voraussetzung ist das Vorhandensein eines PayPal-Kontos.

Doch damit ist bald Schluss: Ab dem 30. September können keine neuen "MoneyPools" mehr erstellt werden, bestehende werden nach 30 Tagen automatisch aufgelöst, also spätestens bis zum 30. Oktober.

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Das teilte das Unternehmen in seinen FAQ mit.

Zum 8. November verschwindet der Service dann vollständig von der Bildfläche. Bis dahin sollten Nutzer das gesammelte Guthaben auf ihr Konto überweisen.

Andernfalls übernimmt PayPal dies selbst, was deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen kann.

PayPal plant offenbar keine Ersatzfunktion für "MoneyPool"

PayPal will sich nun stärker auf seine anderen Dienste konzentrieren. Eine wirkliche Alternative zum "MoneyPool" stellen diese aber nicht dar.
PayPal will sich nun stärker auf seine anderen Dienste konzentrieren. Eine wirkliche Alternative zum "MoneyPool" stellen diese aber nicht dar.  © 123Rf/nikom1234

Wer noch schnell die Liste an Personen, die an einem Pool beteiligt waren, abspeichern möchte, sollte dies ebenfalls bis Anfang November tun. Denn nach der Einstellung des Dienstes sind die Daten nicht mehr zugänglich.

Doch warum kommt das Ende von "MoneyPool" so plötzlich? Einen genauen Grund nennt der Internetriese nicht. Stattdessen heißt es auf der Website, man wolle sich stärker auf "spezialisierte Services zum Sammeln von Geld" konzentrieren.

Wer Geld empfangen wolle, könne dafür andere Funktionen nutzen.

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Über Paypal.me lässt sich beispielsweise ein eigener Link erstellen, über den Freunde und Familie Geld transferieren können.

Mit der Option "Geld an Freunde senden" können Nutzer ebenfalls gebührenlos überweisen.

Wirklich ersetzen können sie den "MoneyPool" jedoch nicht.

Titelfoto: 123Rf/nikom1234

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