Polizei warnt vor Corona-Betrügern im Internet!

Netz - Die österreichische Polizei macht auf eine Welle von verschiedenen Betrugsmaschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus aufmerksam.

Ein Hacker macht sich an verschiedenen Plattformen zu schaffen. (Symbolbild)
Ein Hacker macht sich an verschiedenen Plattformen zu schaffen. (Symbolbild)  © 123RF/Andriy Popov

Viele Menschen in ganz Europa sind momentan verängstigt und voller Vorsicht, wenn es um die eigene Gesundheit geht.

Manch ein Internet-Betrüger agiert deshalb besonders skrupellos und zockt zahlreiche Österreicher ab, teilte das österreichische Innenministerium mit. Dies könnte schon bald weitere Kreise ziehen und auch in Deutschland geschehen.

Konkret warnt das Ministerium in unserem Nachbarland vor verschiedenen Websites und E-Mails, die sich oft dieselben Maschen zunutze machen würden. 

So kommt beispielsweise eine E-Mail, die vorgibt, vom Arbeitgeber zu sein, und einen auffordert, eine neue Software herunterzuladen, damit man von zu Hause aus arbeiten kann. Doch es wird ein gefährliches Virus verlinkt oder in den Anhang der Mail gepackt.

Auf bestimmten Websites, die angeben, aktuelle Nachrichten zum Coronavirus bereitzustellen, werden persönliche Daten abgefragt. Nicht immer bleibt es beim Namen und der E-Mail-Adresse, um einen Newsletter zuzustellen. Beispielsweise könnten auch Bankdaten oder Passwörter abgefragt werden.

Auch kursieren laut österreichischem Innenministerium E-Mails, die nach Passwörtern fragen, um Programme für eine teamübergreifende Zusammenarbeit in der Firma zu nutzen. Doch dies ist nie nötig und nur ein Vorwand, um an die persönlichen Daten zu kommen.

Betrüger geben vor, der Arbeitgeber zu sein: Polizei ermittelt

So sehen die neuartigen Coronaviren unter dem Mikroskop aus.
So sehen die neuartigen Coronaviren unter dem Mikroskop aus.  © dpa/Center for Disease Control/Planet Pix via ZUMA Wire

Besonders dreist: Es kann sich auch ein Pop-Up-Fenster auf dem Desktop öffnen, welches vorgibt, vom firmeneigenen Sicherheitsteam zu sein. Es bittet den Empfänger darum, ein Programm zu installieren, damit aus der Ferne gearbeitet werden könne, doch es installiert eigentlich Software zum Ausspähen. 

Das Pop-Up-Fenster selbst ist bereits durch Hacker aufgeploppt. Sie verschafften sich vermutlich mittels einer E-Mail Zugriff auf den Rechner.

Die Polizei bittet nun darum, bei solchen oder ähnlichen E-Mails und Webseiten skeptisch zu sein und genau zu prüfen, ob das Angezeigte wirklich in Zusammenhang mit der Arbeit stehen könnte.

Bei E-Mails solle man vor allem die Absender-Adresse und die Rechtschreibung kontrollieren. Betrüger entlarven sich oft durch mangelhafte Schreibkenntnisse und falsche E-Mail-Adressen.

Betroffene solcher Nachrichten sollen weiterhin im Zweifel lieber einmal mehr beim Arbeitgeber nachfragen, als hinterher das Nachsehen zu haben. Auch solle man lieber die Finger von zweifelhaften Corona-Newslettern lassen.

Sollte man bereits Opfer solcher Maschen geworden sein, könne man bei der Polizei Anzeige erstatten. 

Aktuelle Infos im ++ Coronavirus-Liveticker ++

Mehr zum Thema Internet:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0