Hamas-Terror gegen Israel: Neue Raketenangriffe aus dem Gazastreifen

Tel Aviv - Nach mehreren Stunden Unterbrechung haben militante Palästinenser der radikalislamischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen am Dienstagmittag erneut Raketen auf israelische Ortschaften abgefeuert.

Zerstörte Autos, die am Sonntag von einer aus dem Gazastreifen abgefeuerten Rakete getroffen wurden, stehen auf einem Parkplatz in Aschkelon.
Zerstörte Autos, die am Sonntag von einer aus dem Gazastreifen abgefeuerten Rakete getroffen wurden, stehen auf einem Parkplatz in Aschkelon.  © Ilia Yefimovich/dpa

"Nach sechs Stunden Ruhe heulen im Süden Israels wieder die Warnsirenen", teilte die israelische Armee mit.

Raketenalarm gab es den Angaben zufolge in den Orten an der Grenze zum Gazastreifen sowie in der Küstenstadt Aschkelon. Der militärische Hamas-Arm beschoss nach eigenen Angaben die Ortschaft Ofakim.

Israels Armee teilte derweil mit, im Süden des Gazastreifens sei ein Hamas-Trupp, der Panzerabwehrraketen abfeuern wollte, angegriffen und getroffen worden.

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Israels Luftwaffe griff darüber hinaus am Dienstag nach Armeeangaben Häuser von drei Hamas-Kommandeuren im Gazastreifen an.

In den vergangenen 24 Stunden seien die Häuser von zwölf ranghohen Kommandeuren der im Gazastreifen herrschenden Organisation angegriffen worden, teilte die Armee mit.

Anschlagsversuch durch bewaffneten Palästinenser

Ein bewaffneter Palästinenser ist am Dienstag nach Angaben des israelischen Militärs bei einem versuchten Anschlag im Westjordanland getötet worden. Der Mann habe Sprengsätze, eine Maschinenpistole des Typs Carlo sowie ein Messer bei sich getragen, teilte die israelische Armee bei Twitter mit. Damit habe er versucht, Soldaten in Hebron anzugreifen.

"Die Soldaten haben den Terroristen identifiziert, der sich ihnen näherte, er versuchte, zu schießen und einen Sprengsatz zu werfen", hieß es weiter. Die Soldaten hätten daraufhin das Feuer eröffnet und den Palästinenser außer Gefecht gesetzt.

Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurde der Mann dabei getötet.

Titelfoto: Ilia Yefimovich/dpa

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