Mann bekommt Hausverbot im All-you-can-eat-Restaurant: Das ist der kuriose Grund!

Peking (China) - Ein chinesischer Livestreamer wurde von einem All-you-can-eat-Restaurant auf die schwarze Liste gesetzt und darf nicht mehr dort essen gehen. Der Grund dafür: Er hat zu viel gegessen!

In einem All-you-can-eat-Restaurant kann der Gast normalerweise so viel essen, wie er will. Anders war es in einem Fall in China. (Symbolfoto)
In einem All-you-can-eat-Restaurant kann der Gast normalerweise so viel essen, wie er will. Anders war es in einem Fall in China. (Symbolfoto)  © 123rf/gasparij

Wie BBC mit Berufung auf einen chinesischen TV-Sender berichtete, wurde der Mann, der nur als Herr Kang bekannt ist, nach einer Reihe von Essanfällen vom Handadi Seafood BBQ Buffet in der Stadt Changsha ausgeschlossen.

Demnach habe er bei seinen Besuchen einmal 1,5 Kilogramm Schwein gegessen, ein anderes Mal knapp vier Kilogramm Garnelen, sagte der Streamer dem chinesischen TV-Sender.

Er bezeichnet diese Behandlung als "diskriminierend". Vor allem für die Besucher, die viel essen könnten. "Ich kann viel essen - ist das ein Fehler?", fragte er in dem Fernsehbericht und fügt ausdrücklich hinzu, dass er nichts von dem Essen verschwendet.

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Dennoch wurde es dem Restaurantbesitzer zu viel. Laut BBC erklärt er im chinesischen Fernsehen, dass er jedes Mal, wenn Herr Kang komme, mehrere Hundert Yuan verliere.

Chinesische Regierung geht gegen Lebensmittelverschwendung vor

Die chinesische Regierung geht gegen Lebensmittelverschwendung und Videos solcher Aktionen im Netz vor. (Archivfoto)
Die chinesische Regierung geht gegen Lebensmittelverschwendung und Videos solcher Aktionen im Netz vor. (Archivfoto)  © Roman Pilipey/EPA Pool/AP/dpa

"Wenn er Sojamilch trinkt, trinkt er direkt 20 oder 30 Flaschen. Wenn er Schweinefüße isst, verschlingt er ein ganzes Tablett davon. Und Garnelen, für die man normalerweise eine Zange nutzt, schaufelt er auf ein Tablett", so der Restaurantbetreiber.

Weiter überlege er, ob er grundsätzlich keine Streamer mehr in seinen Laden lässt. Denn der Trend, Unmengen zu essen, nimmt bei Influencern immer mehr zu und Videos werden millionenfach geklickt.

Doch Lebensmittelknappheit ist in China ein sehr sensibles Thema. Vor allem durch die Corona-Pandemie seien die Preise für Essen und Trinken gestiegen.

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Deshalb geht die chinesische Regierung unter Präsident Xi Jinping immer mehr gegen Lebensmittelverschwendung sowie Influencer, die ähnliche Videos wie Herr Kang produzieren, vor. Sie hat bereits erste Videos im Internet blockiert und verboten.

Doch im konkreten Fall von Streamer Herr Kang gibt es unterschiedliche Reaktionen in sozialen Netzwerken. Einige schrieben, dass das Restaurant kein All-you-can-eat-Restaurant sein sollte, wenn sie es sich nicht leisten können, während andere den Restaurantbesitzer bedauerten. Der Beitrag hat auf der chinesischen Plattform Weibo mehr als 250 Millionen Aufrufe.

Titelfoto: 123rf/gasparij

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