Dorfbewohner bauen riesigen Gorilla, der sie vor Covid-19 schützen soll

Chikuzen (Japan) - Gruselige Statuen sind eigentlich nicht dazu geeignet, das Coronavirus aufzuhalten. Japanische Dorfbewohner sahen das offenbar anders.

Kann der mächtige Grusel-Gorilla wirklich vor Corona und anderen Gefahren schützen?
Kann der mächtige Grusel-Gorilla wirklich vor Corona und anderen Gefahren schützen?  © Screenshot YouTube @温泉ライダー

Die Einwohner der kleinen Gemeinde im Süden Japans bauten einen riesigen Gorilla aus Stahl und Stroh, berichtet Daily Star.

Der King Kong sei ein "Idol zum Anbeten" und solle als eine Art "Vogelscheuche" über die Kleinstadt wachen, äußerten Anwohner.

Der allgemeine Aberglaube: Auch das Coronavirus soll durch die übergroße Figur von der gesamten Präfektur ferngehalten werden.

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Die kuriose Attraktion hat sich innerhalb von Japan bereits zu einem Touristenmagneten entwickelt: Aus allen Teilen des Landes strömen Menschen nach Chikuzen, um den Gorilla zu sehen.

Paradox: Durch die Menschenansammlungen dürfte die Infektionsgefahr in Chikuzen eher steigen als sinken.

Im Endeffekt hätte man also das Gegenteil dessen bewirkt, was man eigentlich wollte. Mit etwas Glück wird die furchteinflößende Statue allerdings nur noch bis Ende Januar in dem Dorf stehen.

Andere japanische Präfekturen haben bereits Interesse angemeldet und wollen sich den King Kong ausleihen.

Grusel-Gorilla soll an andere japanische Präfekturen verliehen werden

Vorrang werden bei der Leihaktion wahrscheinlich diejenigen Provinzen haben, in denen aufgrund von Covid-19 der Ausnahmezustand ausgerufen werden musste.

Zuletzt stiegen die Corona-Neuinfektionen auf immer neue Höchstwerte. Sogar Gerüchte über eine mögliche Olympia-Absage machten bereits die Runde. Diese wurden von der japanischen Regierung jedoch dementiert.

Titelfoto: Screenshot YouTube @温泉ライダー

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